In diesem Beitrag findest du eine Sammlung an mehr oder weniger bekannten Fakten oder Informationen über mich, die in keinem Lebenslauf oder Portfolio zu finden sind. Warum nenne ich sie Fun Facts? Fun Facts ist der Begriff für eine Aufzählung an interessanten, spannenden, außergewöhnlichen Fakten. Nicht, dass meine Aufzählung an Fakten über mich besonders witzig, ungewöhnlich oder skurril wäre. Aber sie sind wahr und zeigen authentisch, was meine Persönlichkeit ausmacht. Auf diese Weise ermögliche ich dir einen Blick hinter die digitale Fassade auf mich als Mensch und Persönlichkeit.

Maria Squarra
Maria Squarra
  1. Mein erstes Wahlfach in der Schule war das Fach Informatik – und das im Jahr 1976.

2. Daneben war ich besonders gut im Verfassen von Texten. Grammatik und Rechtschreibung fielen mir schon in der Grundschule extrem leicht.

3. Mein sprachlicher Ausdruck wurde in meinem Elternhaus vor allem durch meine Mutter geprägt. Sie legte einen großen Wert auf eine gepflegte, abwechslungsreiche Ausdrucksweise. Durch sie wuchs ich mit vielen Sprichwörtern und sprachlichen Wendungen auf.

4. In der Schulzeit habe ich das Fach Englisch gehasst. Das sollte sich später ändern. Die Freundschaft zu einem Engländer und ein damit einhergehender, längerer Aufenthalt in England animierten mich zu meinem Studium in den Fächern Fachübersetzen, Elektrotechnik und Maschinenbau.

5. Technik war in meinem Leben schon immer ein wichtiger Faktor. Schon mit zwölf bestellte ich von meinem Taschengeld ein Selbstbauset für einen elektrischen Schaltkreis mit Dioden, den ich erfolgreich zusammenbaute.

6. Im gleichen Alter wollte ich Pilotin werden. Inspiriert war ich damals durch einen Song mit der Zeile „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.“ und den Wunsch, genderspezifische Erwartungen zu sabotieren.

7. Ich liebe außergewöhnliche Gewürze. In meinem Gewürzregal stehen viele exotische Gewürze wie Kubebenpfeffer, Zatar, Sumak, Pul Biber und andere. Auf Märkten begebe ich mich gerne auf die Jagd nach neuen Inspirationen.

8. Ich vertrage keinen normalen Kaffee. Eine Ausnahme ist Espresso, aber nur an Tagen und Orten mit heißem Klima. Oder zu Weihnachten.

9. Von der arabischen Küche inspiriert, ist Kardamom inzwischen ein Muss in meinem Getreidekaffee. Er wäre sonst einfach zu fad.

10. Ansonsten gehöre ich der Teefraktion an: schwarzer oder weißer Tee, gerne auch aus einem Samowar oder einem Çaydanlık. Was das ist? Ein Çaydanlık ist die türkische Bezeichnung für die Doppelkannen, die einem Samowar nachempfunden sind.

11. Meine Persönlichkeit kann man mit dem Oberbegriff „Scanner“ bezeichnen. Damit sind Menschen gemeint, die einen unermesslichen Wissensdurst haben, mehrere Begabungen und Interessen gleichzeitig aufweisen und in unterschiedlicher Form ausleben.

12. In meiner Freizeit besuche ich gerne Skulpturenausstellungen oder Installationen, gerne auch als Outdoor-Ausstellungen.

13. Kürzlich erst habe ich die spannende Skulpturenausstellung der Bildhauerin Alicia Kwade auf der Raketeninsel Hombroich, organisiert von der Langen Foundation, besucht. Den Namen der Ausstellung „Kausal Konsequenz“ fand ich sehr passend.

14. Betonguss ist eine meiner Leidenschaften. Nicht, dass ich die grobe Struktur von Betonpfeilern oder Gebäude aus grobem Beton, also die Bauart des Brutalismus mögen würde. Beton als Bau- und Gestaltungsmaterial hat ein breites Anwendungsfeld und wird von den meisten Laien unterschätzt. Mich faszinieren die Gestaltungsmöglichkeiten dieses Baustoffs, die ich eigenhändig in kleinen Objekten und Gebrauchsgegenständen für den Hausgebrauch umsetze. Wobei mir sog. Bastelbeton nicht ins Haus kommt.

15. Mein Name stammt aus dem Italienischen, nicht aus dem Spanischen, wie manche vermuten.

16. Ich finde die alt-persischen Windtürme faszinierend, die – ohne die Mittel heutiger Technik – zur Regulierung des Klimas in Häusern gebaut wurden, um die Temperaturen in Innenräumen bei heißem Wetter erträglich zu machen.

17. Geboren und aufgewachsen bin ich in Minden, einer pittoresken Kleinstadt in Ostwestfalen am Wasserstraßenkreuz und in der Nähe des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf einem der südlichen Gebirgszüge.

18. Viermal wurde ich für einen Schüleraustausch mit einer französischen Schule in der Normandie ausgelost, was verwunderlich ist, weil ich sonst nie etwas gewinne.

19. Die Vielfalt der Algen als Nahrungsmittel finde ich faszinierend. Schonmal Paella statt mit Meeresfrüchten mit der Hiziki-Alge probiert? Für Veganer und Vegetarier eine spannende Alternative.

20. Neben gelegentlichen Ausflügen in die ostasiatische Algen-Küche finde ich inzwischen das breit gefächerte Angebot an Algen aus den bretonischen Küstengebieten gleichermaßen interessant.

21. Meine musikalische Erziehung bezog sich auf herkömmliche Instrumente wie das Klavier und diverse Holzblockflöten. Meine Flöten aus Ebenholz und aus Rosenholz hatten einen sehr besonderen Klang. Ich habe sie geliebt. Als Liebhaberin der Neyflötenmusik habe ich versucht, auch dieses Instrument zu erlernen, was einfacher erscheint als es ist.

22. Neben meiner Muttersprache Deutsch habe ich die Sprachen Latein, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Türkisch und einige Brocken Persisch gelernt.

23. Ich reise gerne in andere Länder und mag fremde Kulturen, finde aber, dass Reiseziele in Deutschland unterschätzt werden.

24. Die Anfänge der Entwicklung von Sprachsteuerung habe ich in einem Institut für Nachrichtentechnik hautnah miterlebt.

25. Daneben habe ich in den 90ern im DVB-Projekt mitgearbeitet (Digital Video Broadcasting).

26. In meiner Wohnung hängen an den Wänden ausschließlich Originale. Es gibt keine Poster, keine Nachbildungen, Kopien oder ähnliches. Ein Teil der Bilder stammt aus eigener Produktion.

27. Obwohl ich mich ungern auf einen festen Wohn-Stil festlegen lasse, ist eines klar: Ich liebe Antiquitäten.

28. Im gleichen Maße mag ich Gründerzeithäuser. Und mich faszinieren alte marokkanische Bauten mit ihren Innenhöfen.

29. Darüber hinaus faszinieren mich moderne Bauten mit ungewöhnlicher Architektur, so wie die von Zaha Hadid oder Christoph Ingenhoven.

30. In meiner Freizeit möchte ich nicht auch noch ständig auf den Bildschirm starren. Daher spielen Bücher auch weiterhin eine Rolle in meinem Leben. Hinzu gekommen sind Hörbücher und Podcasts.

Schön, wenn du es bis hierhin geschafft hast. Das sind nur 30 Fun Facts. Mit der Zeit lasse ich diese Liste noch wachsen. Wenn du magst, kommentiere gerne unter dem Beitrag.