10 und mehr Fakten über mich, die Sie noch nicht wussten

VonMaria Squarra

10 und mehr Fakten über mich, die Sie noch nicht wussten

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich in der digitalen Welt zu zeigen. Normalerweise gebe ich in den sozialen Netzwerken nur wenige private Dinge über mich preis. Der Blogbeitrag einer guten Kollegin und ein Podcast haben mich allerdings inspiriert, meinen Werdegang mal von einer anderen Warte aus zu präsentieren. Damit folge ich Birgit Schultz’ Aufruf zu ihrer Blogparade, in der es um bisher unbekannte Fakten über die eigene Person geht.

Lesen Sie hier einen Ausschnitt der wichtigsten Fakten oder Geheimnisse über mich und meinen Werdegang, die in keinem Lebenslauf oder Portfolio zu finden sind. Hier erfahren Sie, welche Ereignisse und Entwicklungen zu meiner heutigen Tätigkeit als Solopreneurin geführt haben.

 

  1. Mein erstes Wahlfach in der Schule war Informatik – und das im Jahr 1976.

Die Inhalte des Schulfaches Informatik im Jahr 1976 lassen sich in keiner Weise mit dem heutigen Stand der Programmierungstechniken vergleichen. Aber bereits damals zeigte sich mein Interesse an digitalen Technologien und Anwendungen.

 

  1. Bereits ganz früh interessierte ich mich für fremde Kulturen.

Und das ist bis heute so geblieben. Wenn ich nicht selber alle Länder bereisen konnte, die mich interessieren, so habe ich mich virtuell, über die Literatur, Reiseblogs, die Musik, Religionsphilosophien und über persönliche Kontakte mit vielen Ländern und Kulturen auseinandergesetzt.

 

  1. Ich reise gerne.

Dieses Interesse an fremden Kulturen und meine Reisefreudigkeit sind u.a. zwei Gründe für meine Entscheidung, einen ortsungebundenen Lebensstil zu wählen. Außerdem finde ich es wichtig, über die Auseinandersetzung mit fremden Lebensweisen immer wieder den Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen.

 

  1. Ich hatte das Glück, viermal für den Schüleraustausch mit einer französischen Schule ausgelost zu werden.

Französisch war meine zweite Fremdsprache und ich konnte schon im zweiten Jahr an dem Schüleraustausch mit einer nordfranzösischen Schule in der Normandie teilnehmen. Die Teilnahme am Leben einer französischen Familie auf dem Lande und deren Lebensart war damals sehr einprägsam – beginnend mit dem 8-Gänge-Begrüßungsmenü über das Plumsklo hinter dem Haus bis hin zu Besuchen der Schlösser an der Loire, Einladungen in französiche Landhäuser und der Führung durch eine Meierei, die eine berühmte, sehr leckere Käsespezialität herstellt, die durchdringend nach alten Socken riecht.

 

  1. Ich liebe es, mit Steinguss kreativ tätig zu sein.

Kreativität kann sich in vielen Bereichen zeigen. Mein momentanes Steckenpferd ist das Gießen und Gestalten von Alltagsgegenständen aus Beton und die Beschäftigung mit den sehr vielseitigen und weithin unbekannten Eigenschaften dieses Baustoffes.  Andere kreative Projekte sind die Acryl- und die Ölpastellmalerei und Papierarbeiten. Meinen Blick für gestalterische Merkmale und meine kreative Ader helfen mir bei der Gestaltung von Websites und deren Design.

 

  1. Sprache und Technik haben mich durch mein berufliches Leben bis heute begleitet.

Bereits mein Studium “Fachübersetzen” drehte sich um Sprachen – Englisch und Spanisch – und Technik – Elektrotechnik und Maschinenbau. Später arbeitete ich im Institut für Nachrichtentechnik an der TU Braunschweig und konnte über das technische Lektorat der englischen Publikationen Einblicke in verschiedene, spannende und neue technische Entwicklungen gewinnen. Auch während meiner langjährigen freiberuflichen Laufbahn als Übersetzerin und Lektorin habe ich zu 50 % mit technischen und zu 50 % mit geisteswissenschaftlichen Inhalten gearbeitet.

 

  1.  Meine sehr guten Rechtschreibkenntnisse und meinen breitgefächerten Wortschatz verdanke ich der Spracherziehung durch meine Mutter.

Meine Mutter wachte sehr streng über meine Rechtschreibung, eine korrekte Grammatik und den mündlichen und schriftlichen Ausdruck. Sie verfügt über einen großen Schatz an idiomatischen Wendungen und weckte so auf spielerische Weise mein Interesse an Sprachen. Hiervon profitiere ich noch heute bei meinen Tätigkeiten Lektorat, Korrektorat und Online-Redaktion.

 

  1. Die Entwicklung von DVB-T (DVB: Digital Video Broadcasting) und die Anfänge der Entwicklung von Sprachsteuerung habe ich hautnah miterlebt.

Es war sehr interessant und lehrreich, die Arbeit meiner Kollegen in diesen Bereichen und einigen anderen Projekten der Nachrichtentechnik Ende der 90er Jahre mitzuverfolgen. Dabei entwickelte ich ein vertieftes Verständnis und ein ausgeprägtes Interesse an neuen Technologien, das mich bis heute begleitet.

 

  1. Viele glauben, dass mein Nachname aus Spanien stammt.

Das stimmt nicht. Mein Nachname, der auch mein Geburtsname ist, stammt aus Italien und zwar u.a. aus der Gegend von Friaul-Julisch-Venetien, eine Region zwischen Venetien und Slowenien. Der älteste historische Eintrag des Namens, den wir heute zurückverfolgen können, geht auf das 13. Jahrhundert zurück.

 

  1. Es gab mal eine Zeit, da habe ich Englisch gehasst.

Nach der 10. Klasse habe ich das Fach Englisch abgewählt. Ich habe den Englischunterricht gehasst. Den Unterricht, nicht die Sprache, wie ich später feststellen durfte. Nach einem längeren Aufenthalt in London entdeckte ich meine Liebe zur englischen Sprache, zur englischen Literatur und zur Teekultur, die sich bis heute erhalten hat.

 

  1. Ich habe Klavier spielen gelernt und in einem Barock-Ensemble Telemann und Bach auf der Blockflöte gespielt.

Meine Flöten habe ich geliebt wegen ihres Klanges, der stark von den verwendeten Hölzern abhängt: Sie waren aus so besonderen Hölzern wie Rosenholz und das von Natur aus schwarze Ebenholz gefertigt. Heute spiele ich noch gelegentlich Klavier.

 

  1. Früher hatte ich immer große Angst davor, vor vielen Menschen zu sprechen. Bis zu dem Elevator Pitch Anfang 2018.

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit als VA habe ich einige Male vor völlig fremden Menschen über meine Geschäftsidee gesprochen: einmal auf einem Online Marketing Barcamp in Düsseldorf, wo ich einen Vortrag über Virtuelle Assistenz gehalten habe, und einmal bei einem regionalen Gründertreffen, wo Firmenvertreter, StartUps und die Presse vertreten waren. Ich hatte nicht damit gerechnet, zum Pitchen aufgefordert zu werden, und mich nicht vorbereitet. Todesmutig stellte ich meine Geschäftsidee innerhalb von 5 Minuten vor und bekam sehr viel positives Feedback. Es ist spannend, wie gut man über den eigenen Schatten springen und Ängste überwinden kann, wenn man für ein Thema oder eine Sache brennt.

 

  1.  Ich bin eine Eule.

Nachtmensch oder Frühaufsteher? Ich bin definitiv eine Eule. Nachts, wenn alles still ist, kann ich sehr gut geistig arbeiten und kreative Ideen entwickeln.

 

  1. Ohne das Internet und die sozialen und beruflichen Netzwerke wäre das Leben nur halb so spannend.

Als vielseitig interessierter Mensch profitiere ich sowohl privat als auch beruflich von den Vorteilen der virtuellen Welt. Ich lese zwar sehr gerne Bücher, aber genauso liebe ich es, Blogs zu lesen und auf diese Weise aktuelle Strömungen mitzubekommen. Darüber hinaus schätze ich es sehr, in virtuellen Gruppen wie z. B. Mastermind-Teams und sozialen Netzwerken Wissen und Erfahrungen auszutauschen und weiterzugeben und mich über alle regionalen und internationalen Grenzen hinweg zu vernetzen. So war es 2017 nur noch ein kleiner Schritt hin zur Qualifizierung als Social Media Managerin.

 

  1. Ich liebe Herausforderungen und warum ich nie aufgebe.

In meinem Leben bin ich vielen Herausforderungen begegnet, die auf den ersten Blick unüberwindlich schienen. Dabei habe ich immer einen guten Weg gefunden, diese Herausforderungen zu meistern und Lösungen zu finden und umzusetzen.

Viele haben mich gefragt, warum ich es mit über 50 noch einmal wage, mit einer neuen Geschäftsidee Fuß zu fassen. Die Antwort ist ganz einfach: Weil ich mit dem Status quo unzufrieden war. Weil ich Herausforderungen liebe und an ihnen wachse und immer wieder Neues lernen möchte. Weil ich noch Pläne habe, die weit über den 60. Geburtstag hinausreichen. Und weil ich weiß, dass die Selbständigkeit genau mein Weg ist.

 

Über den Autor

Maria Squarra administrator

Virtuelle Assistentin mit langjähriger Erfahrung als Dipl. Fachübersetzerin (Englisch), Lektorin und Projektassistentin. Seit August 2017 zertifizierte Social Media Managerin (IHK), zertifizierte Online-Redakteurin (IHK) und Bloggerin.

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