Blog erstellen leicht gemacht: Die ultimative Anleitung für Anfänger

Blog erstellen leicht gemacht: Die ultimative Anleitung für Anfänger

Viele scheuen sich aus ganz unterschiedlichen Gründen, mit dem Bloggen zu starten. Einer der Gründe hat mit der Technik zu tun. Fragst du dich, wie du als Anfänger:in einen Blog erstellen kannst? In diesem Artikel erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der du auf einfache Weise die Technik meistern wirst und gelungene Blogartikel veröffentlichen kannst.

Ganz ehrlich, die ersten Schritte mit WordPress fielen mir nicht leicht. Ich musste mich richtig reinfuchsen in die Materie. Dank einer guten Ausbildung wusste ich, wie die ersten Schritte aussehen. Aber es gehört auch ein wenig Ausdauer und der Wille, die eigene Website selbst zu erstellen und zu gestalten, dazu, wenn man erfolgreich sein will.

Was gehört denn alles zur Technik? Die wesentlichen Schritte für die Erstellung eines Blogs innerhalb einer Website sind:

  • das Einrichten der Website, sofern noch nicht vorhanden
  • das Einrichten des Blogs bzw. der Blogseite
  • die Wahl des Editors
  • die Auswahl von relevanten Plugins
  • verschiedene wichtige Einstellungen
  • die Suchmaschinenoptimierung

Wenn du noch keine Website hast

Bereits die ersten Schritte beim Erstellen eines Blogs klingen zwar nach sehr viel Technik. Aber eigentlich ist es ganz einfach, wenn man weiß, was genau man machen muss. Wenn du noch keine Website hast, benötigst du zuerst einen Hoster und eine Domain. Der Hoster bietet dir den Speicherplatz für deine zukünftige Website. Um eine Website einzurichten zu können, musst du im nächsten Schritt eine Domain bei deinem Hoster reservieren und buchen.

Als Hoster empfehle ich all-inkl oder Raidboxes. All-inkl verfügt über ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Raidboxes ist zwar teurer als andere Hoster, bietet aber einen exzellenten Service und ein paar Features, die man bei anderen Hostern nicht findet. Die Einrichtung deiner WordPress-Website gestaltet sich bei beiden Hostern sehr einfach.

Solange du noch nicht weißt, wie du deine Website oder deinen Blog nennen möchtest, wähle als Domain am besten deinen eigenen Namen. Das sieht dann zum Beispiel so aus: vorname-name.de oder vornamename.de oder name.de. Reserviere dir neben der .de-Domain gleich auch eine .com-Domain.

Falls du das als verwirrend empfinden solltest, gebe ich dir hier ein Bild an die Hand: Der Hoster bietet dir den Speicherplatz für deine Website. Du kannst dies mit einem Grundstück vergleichen, auf dem du dein Haus, in diesem Fall deine Website baust. Am Klingelschild steht dein Name, hier deine URL. Sie ist das, was man auch als Domain bezeichnet. Unter deiner URL (name.de) kann man deine Website später im Browser eingeben und in der Google- oder Bing-Suche finden.

Wie geht es weiter?

Sobald deine WordPress-Seite aufgesetzt wurde und die wichtigsten Einstellungen vorgenommen wurden, kannst du damit starten, den eigentlichen Blog zu erstellen. Dazu gehören die folgenden Schritte:

  1. Blogseite festlegen
  2. Editor auswählen
  3. Permalink gestalten
  4. Kategorien einrichten

Zur Einrichtung einer neuen Website gehören noch weitere Schritte wie die Installation von WordPress, die Einrichtung des Themes und das Erstellen eines Layouts, die Installation und Einrichtung von Plugins und die Absicherung deines Blogs beziehungsweise deiner Website. In diesem Artikel geht es zunächst um die technische Einrichtung eines Blogs und welche grundlegenden Einstellungen zu beachten sind.

1. Die Blogseite festlegen

Zunächst gilt es festzulegen, auf welcher Seite du deine Blogartikel anzeigen lassen möchtest. Hierfür gibt es drei unterschiedliche Varianten.

Ursprünglich wurde WordPress speziell für Blogs konfiguriert. Daher ist WordPress standardmäßig so eingestellt, dass die Startseite, auch Homepage genannt, die Blogartikel anzeigt (Variante 1).

Wenn du das ändern möchtest, gehst du im Backend auf Einstellungen -> Lesen. Bei „Deine Homepage zeigt“ klickst du „eine statische Seite“ an. Bei einem Klick in das Feld neben „Homepage“ werden dir alle verfügbaren Seiten angezeigt. Hier klickst du deine Startseite an, die hier im Bild zum Beispiel „Home“ oder „Start“ genannt wird. Bei „Beitragsseite“ wählst du die Seite aus, wo dein Blog ausgespielt werden soll, also zum Beispiel „Blog“ (Variante 2). Danach klickst du auf „Speichern“.

Wenn du einen Page Builder verwendest und auf der Blogseite mehrere unterschiedliche Module verwendest, kannst du hier einfach „Auswählen“ stehen lassen, weil sonst das Layout der Blogübersichtsseite und damit der Seitenaufbau aufgehoben wird.

Mehrere Gestaltungsmöglichkeiten bei Variante 3

Oft wird die Startseite einer Website als statische Seite festgelegt. Die Blogartikel werden dann auf einer anderen Seite ausgespielt, die häufig „Blog„, manchmal „Ressourcen“ oder auch „Content Hub“ genannt wird, je nachdem ob nur Artikel oder auch Videos und Tutorials angeboten werden.

Wenn du auf meine Startseite gehst, wirst du feststellen, dass sowohl dort als auch auf meiner Blogseite Blogartikel angezeigt werden. Dies ist die dritte Variante, Blogartikel darzustellen, die mit einem Page Builder wie Divi ermöglicht wird. Hier kannst du deine Blogartikel mit Hilfe des Blogmoduls auf jeder Seite ausspielen lassen. Sobald du dieses Blogmodul auf einer Seite einfügst, wird es deine Blogartikel anzeigen.

Diese Variante bietet dir viele Gestaltungsmöglichkeiten auf deiner Blogseite. Hier kannst du jetzt auch noch Videos, Call-To-Action-Buttons, Texte, Bilder und vieles mehr zusätzlich einbauen und deine Blogseite noch interessanter gestalten.

Mit dem Bloggen starten

Sobald du die Blogseite festgelegt hast, kannst du theoretisch direkt mit dem Schreiben eines Blogartikels loslegen. Doch zuvor sollte geklärt werden, welchen Editor du verwenden möchtest. Dazu klickst du im Backend in der langen Menüleiste links auf Beiträge und dann auf „Erstellen“. Es öffnet sich eine neue Seite, die zunächst wie folgt aussieht:

Beitrag erstellen, Wahl des Editors

Im Bereich „Titel hier eingeben“ gibst du die Überschrift deines Artikels ein. Im nächsten Schritt geht es um die Wahl des Editors. Auch wenn hier der violette Button des Divi Builders so schön prägnant wirkt, empfehle ich dir hier, den Standard-Editor (grauer Button) zu wählen.

2. Die Wahl des Editors

Ein Editor bietet dir quasi die Schreibfläche für deinen Beitrag. Du kannst dabei wählen zwischen dem Textmodul eines Page Builders, dem Gutenberg-Editor oder dem klassischen Editor. Letzteren muss man per Plugin installieren. Auch der Gutenberg-Editor, der jetzt der Standard-Editor jeder WordPress-Website ist, kann durch Plugins erweitert werden. So lassen sich zum Beispiel mit dem Plugin Genesis Blocks die Voreinstellungen des Standard-Editors durch weitere Funktionen erweitern. Es gibt eine Vielzahl weiterer Plugins für Blogger:innen, die ich in einem weiteren Artikel vorstellen werde.

a) Der Classic Editor

Wenn du ganz neu mit dem Bloggen startest und noch sehr wenig Erfahrung mit WordPress hast, empfehle ich dir, ein Plugin für den klassischen Editor zu installieren, wie zum Beispiel das Plugin „Classic Editor„, das dir eine einfach zu bedienende Oberfläche ermöglicht:

Ansicht einer leeren Beitragsseite bei Verwendung des Classic Editors

Den Button „Den Divi Builder verwenden“ kannst du auch hier ignorieren. Rechts oben über dem Schreibbereich siehst du zwei Reiter: einmal mit der Einstellung „Visuell“ und einmal mit der Einstellung „Text“.

WICHTIG:

Bevor du mit dem Schreiben deines Blogartikels beginnst, klicke auf „Visuell“. Sobald du deinen Blogartikel fertiggestellt hast, klicke auf „Text“, so dass die HTML-Ansicht des Textes angezeigt wird. Erst jetzt klicke auf „Speichern“ und später auf „Aktualisieren“. Diese Vorgehensweise im Classic Editor ist wichtig, damit der Blogartikel einwandfrei abgespeichert werden kann.

b) Der Gutenberg-Editor

Standardmäßig hat WordPress den Gutenberg-Editor eingeführt, der inzwischen der Standard-Editor von WordPress-Beiträgen ist und auch Block-Editor genannt wird. Dieser Editor hat sich zu einem mächtigen Tool entwickelt, mit dem man nicht nur Beiträge erstellen, sondern sogar ganze Seiten gestalten kann. Er ermöglicht sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten und ist eher für Fortgeschrittene gedacht.

Wenn deine WordPress-Website mit Divi aufgebaut wurde, wirst du beim Erstellen eines neuen Beitrags gefragt, ob du den Divi Builder oder den Standardeditor verwenden möchtest. Vorausgesetzt, du möchtest mit dem Gutenberg-Editor deinen Beitrag erstellen, solltest du an dieser Stelle den Standardeditor auswählen und den entsprechenden Button anklicken.

c) Das Textmodul deines Page Builders

Wenn du für das Schreiben deiner Blogartikel den Divi Builder verwenden möchtest, erhältst du andere Möglichkeiten. Obwohl der Divi Builder für einen Seitenaufbau viele nützliche Funktionen bietet, bleibt für das Bloggen lediglich das Textmodul. Dieses lässt sich zwar durch Plugins in seinen Designmöglichkeiten erweitern, aber es bietet nicht die Freiheit des unbegrenzten Schreibens, wie das bei den oben beschriebenen Editoren möglich ist.

Der Unterschied zwischen Textmodul und Blogmodul

Das Textmodul sollte allerdings nicht mit dem Blogmodul verwechselt werden. Das Textmodul dient zum Schreiben von Texten, das Blogmodul dient dazu, die veröffentlichten Texte auf der Seite, wo es eingesetzt wird, im Teaserformat auszuspielen.

Besonders dann, wenn du einen längeren Text veröffentlichen möchtest, kommst du mit dem Textmodul schnell an Grenzen. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als den Artikel auf mehrere Textmodule zu verteilen. Bei mehreren Korrekturrunden und Überarbeitungen wird die Arbeit dadurch sehr umständlich. Zusätzlich kann es passieren, dass dann die Abstände zwischen den Textmodulen noch in den Designeinstellungen mühselig angepasst werden müssen.

Daher sind für den Start in das Bloggen der klassische Editor und für fortgeschrittene Blogger:innen der Standard-Editor (Gutenberg-Editor) vorzuziehen.

Der Text ist geschrieben – und was ist mit SEO?

Wenn du einen Blogartikel schreibst, empfehle ich dir, deinen Text nicht einfach herunterzuschreiben und ein paar Absätze einzubauen. Ein unstrukturierter Text ist auf dem Bildschirm – und erst recht auf den kleinen Bildschirmen von mobilen Geräten – nur schwer zu lesen. Schnell entsteht so eine Textwüste, die die Leser:innen innerhalb von Sekunden wieder abspringen lässt. Anders als beim Lesen von Printmedien braucht das Auge am Bildschirm Marken, an denen es sich festhalten kann.

Die Struktur eines SEO-Textes

Darüber hinaus kann man schon jetzt etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun. Das geschieht zum Beispiel durch die Strukturierung mit einer H-Überschriftenhierarchie. Die Überschriften sollten die die wichtigsten Keywords oder Begriffe enthalten, die zur Begriffswolke des Keywords gehören. Zusätzlich gibt man durch das Hervorheben bestimmter Begriffe und Textpassagen den Suchmaschinen die richtigen Begriffe an die Hand. Hervorhebungen lassen sich durch Fettungen, Listen und Absätze erreichen. Diese Vorgehensweise erleichtert zudem das Lesen und damit das Erfassen des Textes.

Die Überschriftengrößen von H1 bis H5

Die Überschriften lassen sich in verschiedene Größen von H1 bis H6 unterteilen. H1 ist der ersten Überschrift eines Artikels vorenthalten und kommt mit seiner großen Schrift nur einmal im Text vor. Die H1-Überschrift sollte das wichtigste Keyword enthalten. Außerdem sollte sich dieses Keyword im ersten Absatz, also dem Teasertext, und später auch in der Meta Description und im Title Tag wiederfinden. Warum das so ist, erkläre ich in einem weiteren Artikel

H2 kann für alle weiteren Überschriften gewählt werden. Sie ist etwas kleiner als die H1-Überschrift. Man kann sie auch für die Unterüberschrift verwenden und alle weiteren Überschriften in der noch kleineren H3-Überschrift halten. Es gibt noch die Überschriftengrößen H4, H5 und H6, die aber eher selten Verwendung finden. Man kann diese für weitere Unterpunkte im Fließtext verwenden.

Korrekte Reihenfolge beachten

Wichtig bei Verwendung dieser H-Überschriftenhierarchie ist, dass die Reihenfolge immer korrekt gewahrt bleibt. Man startet mit einer H1, macht weiter mit der H2 und dann mit der H3, mit der H4 und so weiter. Später kann man auch wechseln, wenn es zum Beispiel um Unterthemen geht, aber man darf keine Zahl in der Reihenfolge auslassen.

Beispiel 1 für eine falsche Reihenfolge innerhalb der Überschriftenhierarchie sieht so aus: H1, H3, H4, H2. – Beispiel 2 zeigt eine Überschriftenhierarchie mit einer fehlenden H-Überschrift: H1, H2, H4, H4, H5. – Und hier noch ein Beispiel für eine korrekte Reihenfolge: H1, H2, H3, H3, H2, H3, H3, H4, H4, H4.

Und was ist mit den Keywords?

Wenn du häufig und viel schreibst, erübrigt sich fast die Frage nach den Keywords. Sobald du zu einem spezifischen Thema einen ausführlichen Beitrag in der Sprache deiner Leser:innen schreibst, enthält dieser Beitrag alle für das Thema wichtigen Suchbegriffe.

Wenn du eine eng definierte Zielgruppe ansprichst oder ein Nischenthema behandelst, empfiehlt es sich, solche Keywords auszusuchen, nach denen deine Zielkunden suchen. Anders gesagt, es kommt darauf an, die Suchintention deiner potentiellen Leser anzusprechen. So macht es Sinn, alle Wörter rund um dieses Keyword in den Text einfließen zu lassen. Auf diese Weise deckst du automatisch auch verwandte Bereiche ab.

Weitere wichtige Einstellungen

Wenn du deinen Blogartikel geschrieben hast, kannst du in der rechten Seitenleiste noch ein paar zusätzliche Einstellungen vornehmen. Zu den wichtigsten Einstellungen gehören neben dem

  • Permalink
  • der Textauszug
  • die Kategorien und
  • das Beitragsbild.

3. Der Permalink

Was ist ein Permalink? Der Permalink ist der Teil des Links, der direkt auf deinen Blogtitel hinweist. Zusammen mit der URL deiner Website entsteht auf diese Weise ein dauerhafter Link. Vielleicht fragst du dich jetzt, was die Bezeichnung URL“ bedeutet? Eine URL setzt sich folgendermaßen zusammen: https://www.domain.de/themen/url/ und besteht aus den folgenden Komponenten:

  • https:// – das Übertragungsprotokoll, über das die Dateien im Internet übertragen werden
  • www – Bezeichnung der Subdomain für den Webserver
  • domain.de – die einmalig vergebene Domain, in meinem Fall mariasquarra-va.de
  • /themen/url/ – der Verzeichnispfad, wobei /themen/ bei sehr großen Websites häufig für eine bestimmte Kategorie steht. /url/ wäre hier der Permalink des Blogartikels

So stellst du im Backend deine Linkstruktur ein

Unter Einstellungen -> Permalinks kannst du im Backend den Aufbau deiner Linkstruktur festlegen. Es gibt hier die Möglichkeit, aus verschiedenen Einstellungen auszuwählen. Ich empfehle hier, die „Individuelle Struktur“ zu wählen, weil du auf diese Weise den Permalink auf die wesentlichen Bestandteile reduzieren kannst. Datumsangaben oder Zahlen- und Ziffernfolgen sind ungünstig, da man sie sich schlecht merken kann und von den Crawlern von Google nicht korrekt ausgelesen werden können. Mit einem gut formulierten Permalink ermöglichst du schon bei der Wahl der URL, dass deine Artikel besser von den Suchmaschinen gefunden werden.

Übersicht Einstellungen für die Permalinkstruktur bei WordPress

Wie du einen sprechenden Link erzeugst

Gehe zum Editor deines Blogartikels. Klicke zunächst in der Seitenleiste auf das kleine Dreieck neben „Permalink“ unter dem Reiter „Beitrag“. Es öffnet sich ein kleines Feld mit der Bezeichnung „URL-Titelform„. Zunächst wird von WordPress an dieser Stelle eine Zeichen- oder Ziffernfolge angeboten. Später, nach dem ersten Speichern des Blogartikels, fügt WordPress automatisch deine Überschrift ein.

Der Permalink sollte als sprechender Link gestaltet werden. Das heißt, dieser Permalink enthält die Überschrift deines Blogartikels, die so angepasst wurde, dass der Browser die URL interpretieren kann. Zusätzlich kann der Permalink auch die Kategorie des Beitrags enthalten, in der er eingestellt wurde, wie oben bereits erklärt wurde.

Wenn du über ein bestimmtes Gebiet oder Thema schreibst, kannst du den Permalink direkt danach benennen. Aus der URL deiner Website und dem Permalink ergibt sich die URL des Blogartikels. Beispiel: name.de/thema/ Dies ist allerdings nicht besonders zu empfehlen, wenn du später noch weitere Artikel zu dem gleichen Thema veröffentlichen möchtest.

Wenn du eine längere Überschrift gewählt hast, kürze die Überschrift. Schreibe an erster Stelle das wichtigste Wort oder Keyword und ergänze weitere Bestandteile der Überschrift. Beispiel für eine längere Überschrift und den möglichen Permalink: „Wie du ganz einfach auf dem Balkon Radieschen züchten kannst“ wird „Radieschen-zuechten-Balkon“. Das Keyword ist hier Radieschen, dabei geht es hauptsächlich um das Züchten auf dem Balkon. Ein weiteres Beispiel ist dieser Text mit dem Titel „Blog erstellen leicht gemacht: Die ultimative Anleitung für Anfänger“. Die URL-Titelform habe ich gekürzt auf „blog-erstellen“.

Der Textauszug

Unter „Beitrag“ rechts oben findest du in der rechten Seitenleiste den Punkt „Textauszug“. Wenn du auf das kleine Dreieck klickst, öffnet sich ein Textfeld, in das du einen Teasertext oder eine kurze Zusammenfassung des Blogartikels einfügen kannst. Dieser Teasertext wird – je nach Art der Einstellungen – häufig auch auf der Blogübersichtsseite unter der Überschrift deines Artikels angezeigt.

Auf diese Weise kannst du die Neugier der Leser:innen wecken und ein erstes Bild vom Inhalt des Blogartikels vermitteln. Es ist günstig, auch hier die wichtigsten Begriffe des Beitrags unterzubringen.

Das Beitragsbild

Suche ein Beitragsbild aus, das inhaltlich zu deinem Text passt. Dieses Bild wird auf deiner Blogübersicht und beim Aufrufen deines Blogartikels gezeigt. Auch wenn du den Beitrag in den sozialen Medien teilst, erscheint das Foto als Vorschaubild. In manchen Fällen kann man die Anzeige des Blogbildes im Blogbeitrag ausschalten.

Mit Grafiktools wie zum Beispiel Canva kannst du die Größe des Bildes anpassen und bei Bedarf im Design anpassen. So kannst du Overlays gestalten oder Filter anwenden. Mein Tipp: Finde die Beitragsbildgröße deiner Website heraus, lege ein Design in Canva an, schneide in diesem Design das Beitragsbild zu und lade das Bild ausschließlich in dieser Größe auf deiner Website hoch. Mit zu großen Bildern auf der Website kann die Performance und damit die Geschwindigkeit der Website leiden.

Auch bei deinen Bildern kannst du etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun. Ändere den Dateinamen des Bildes vor dem Hochladen in einen Namen um, der das Keyword oder den wichtigsten Begriff des Beitragstitels enthält.

Da die Crawler von Google noch keine Bilder, sondern nur Texte auslesen können, bietet es sich an, auch die Bildattribute mit den wichtigsten Begriffen auszufüllen. Auf diese Weise unterstützt du auch die Barrierefreiheit deiner Website. So kann die Beschriftung von Bildern von Screen Readern für Sehbehinderte ausgelesen werden. Die Beschriftung wird zum Beispiel auch dann angezeigt, wenn das Bild nicht korrekt geladen werden konnte.

4. Die Kategorie deines Blogartikels

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kategorien. Für den Anfang reicht es, Kategorien zu den wichtigsten Themen deiner Website zu erstellen. Wenn du einen Beitrag fertiggestellt hast, gehe in der rechten Seitenleiste unter „Beitrag“ auf Kategorien und wähle eine passende Kategorie aus. Du kannst an dieser Stelle auch eine neue Kategorie hinzufügen. Auf diese Weise kann der Beitrag in der Suche deiner Website später leichter gefunden werden.

Kategorien lassen sich hierarchisch aufbauen. Beispiel Kochblog: Als übergeordnete Kategorien könnte man hier Kochen und Backen einrichten, als Unterkategorien zu Kochen die Kategorien Suppen, Hauptgerichte, Vorspeisen sowie zu Backen die Kategorien Torten, Plätzchen und Hefegebäck.

Wenn du in der rechten Seitenleiste auf Kategorien klickst, kannst du entweder eine vorhandene Kategorie anklicken oder eine neue Kategorie erstellen. Sobald du auf „Neue Kategorie erstellen“ geklickt hast, öffnet sich ein Bereich, wo du einen neuen Kategorienamen und eine übergeordnete Kategorie auswählen kannst. Durch Klicken auf den Button „Neue Kategorie erstellen“ schließt du den Vorgang ab.

Vorschau deines Blogbeitrags

Herzlichen Glückwunsch, dein Blogartikel ist fast fertig. Wenn du bis hierhin gekommen bist, kannst du dir über den Button „Vorschau“ ganz oben deinen fertigen Blogartikel ansehen. Wenn du deinen Beitrag am Desktop schreibst, solltest du hier auf „Desktop“ klicken. Manche Darstellungs- und Rechtschreibfehler fallen erst jetzt in der Vorschau auf und du kannst sie noch schnell korrigieren. Wenn du mit der Darstellung deines Beitrags zufrieden bist, kannst du jetzt auf „Veröffentlichen“ klicken. Et voilá – dein Beitrag ist online gegangen.

Fazit

Wenn man einen Blog erstellen möchte, gibt es viele Dinge zu beachten. Als Anfänger:in im Bereich Bloggen und WordPress scheint die Technik und deren Umsetzung sehr schwierig zu sein. In diesem Blogartikel gebe ich dir eine kurze Anleitung an die Hand, mit der du auf leichte Weise die wichtigsten Schritte meistern und deinen Blog einrichten kannst.

Die 7 wichtigsten Elemente einer leser­anziehenden Autoren-Website

Die 7 wichtigsten Elemente einer leser­anziehenden Autoren-Website

Kundenprojekt Relaunch Autoren-Website

Bei dem Relaunch einer Autoren-Website sollte man nicht nur die Anforderungen an einen technischen Relaunch berücksichtigen. Wer mit seiner Autoren-Website Leser:innen anziehen und dauerhaft binden möchte, sollte ein paar Dinge bei der Konzeption und der Erstellung der Website beachten.

Anfang 2021 wandte sich eine Autorin an mich, weil sie ihr Buchmarketing vorantreiben wollte. Außerdem war sie mit ihrer alten Autoren-Website unzufrieden. Es gab häufig technische Fehler und sie hatte keine Möglichkeit, die Seite selbst zu bearbeiten. Die Zusammenarbeit mit dem damaligen Admin gestaltete sich schwierig und Änderungswünsche konnten oft nicht umgesetzt werden.

Als ich mir die Website anschaute, sah ich sofort, dass viele Funktionen, die für eine konvertierende Autorenseite wichtig sind, fehlten und die Gestaltung insgesamt nicht mehr modernen Designvorstellungen entsprach. Weil eine Website das Herzstück einer nachhaltigen Marketingstrategie ist, begannen wir mit der Neuausrichtung der Website.

Die Herausforderungen an die neue Autoren-Website waren:

  • Alle Bücher einzeln vorzustellen
  • Verlinkungen zu Amazon und anderen Plattformen herzustellen
  • Viele Kontaktmöglichkeiten einzurichten
  • Die Autorin gut zu präsentieren
  • Eine emotionale Verbindung herzustellen
  • Newsletter-Marketing einrichten

Mit der Wahl des Page Builders von Divi Elegant Themes* wurde eine Webseite geschaffen, die zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit ausbaufähig ist. Dies bedeutet, dass auch in Zukunft neue Seiten, ein neues Design oder Layout und neue Seitenelemente jederzeit nach Wunsch und Bedarf neu eingebaut werden können.

Für das Layout ihrer Autorenseite entschied sich die Autorin für das vorgefertigte Layout “Author”, dass ich später durch neue Elemente erweiterte. Einige Elemente des Layouts habe ich entfernt oder verändert.

Die Seiten einer Autoren-Website

Eine Autoren-Website sollte aus den folgenden einzelnen Seiten bestehen:

  1. Startseite mit einem Überblick
  2. Über-„Autor:in“-Seite
  3. Bücher-Seite mit einer Übersicht über alle Bücher
  4. Buchseiten für jedes Buch, um die Inhalte vorzustellen
  5. Kontaktseite mit einem Kontaktformular
  6. Impressum
  7. Datenschutzerklärung

Für die Suchmaschinenoptimierung ist es günstig, wenn es zusätzlich eine Blogseite gäbe. Mit immer wieder neuen Inhalten schafft man es mit etwas Ausdauer, die eigene Website bei Google langsam aber stetig nach oben zu schieben.

Die Startseite

Die Startseite beginnt auf Wunsch der Autorin mit einem kurzen Begrüßungstext und einem großformatigen Foto der Autorin. Dieser Text wurde durch einen Kontaktbutton ergänzt, um die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gleich beim Aufrufen der Website zu erleichtern. Alternativ könnte man hier direkt mit der Vorstellung der jüngsten Neuerscheinung beginnen und auf die Bücherseite verlinken.

Unter dem Begrüßungstext habe ich den Namen der Autorin mit einem Handlettering-Font umgesetzt, um eine persönliche Note zu kreieren. Dieser Aspekt wird noch durch das großformatige Foto der Autorin verstärkt. So weiß der Leser gleich, wen er vor sich hat. Fotos der Person schaffen Vertrauen und einen Wiedererkennungswert.

Der Abschnitt Bücher

Im nächsten Abschnitt auf der Startseite werden die wichtigsten Bücher vorgestellt. Zu jedem Buch gibt es einen Button, der auf die Seite “Bücher” verlinkt. Eine Grundregel guten Webdesigns besagt, dass die Leistungen sich im oberen Drittel der Seite befinden sollten. Dafür gibt es den Fachbegriff “above the fold”. Der Begriff leitet sich ab aus dem Printbereich von Tageszeitungen, wo es früher üblich war, dass die wichtigsten Infos auf der ersten Seite oben vor dem Falz erschienen und so in den Zeitungsauslagen sofort sichtbar wurden.

Ähnlich verfährt man auch mit der Startseite einer Autoren-Website. Es sind zwar auch andere Wege möglich, aber ich empfehle es weiterhin, gleich oben die wichtigsten Leistungen aufzuführen. So weiß der Besucher auf einen Blick, ob das Angebot passt oder nicht. Im Falle einer Autorenseite geht es natürlich nicht um Leistungen, sondern um die Persönlichkeit des Autors oder der Autorin und die wichtigsten Werke und Veröffentlichungen.

Der Über-mich-Abschnitt

Was natürlich auch auf die Startseite gehört, ist ein kurzer Abschnitt über die Autorin, in welchem sie sich kurz vorstellt. Dieser Text soll den Leser ansprechen und neugierig machen. Ganz wichtig ist, dass dieser Text nicht identisch sein sollte mit dem Text auf der Über-mich-Seite, um Duplicate Content zu vermeiden. Doppelter Content wird von Google abgestraft, so dass eine Website in den Suchergebnissen nach hinten rutschen kann.

Auch hier haben wir einen Button, der in diesem Fall direkt zur Über-mich-Seite führt. Dadurch wird den Besuchern der Website die Möglichkeit gegeben, sich an dieser Stelle sofort über die Autorin zu informieren. Der Abschnitt wird nachfolgend ergänzt durch ein hervorgehobenes Zitat.

Termine und Veranstaltungen

Nach dem Abschnitt mit dem Zitat folgt ein Abschnitt über Termine. Autoren stellen ihre Bücher zum Beispiel gerne während einer Lesung vor, deren Termine man an dieser Stelle veröffentlichen könnte. Da es Corona-bedingt im Moment keine Lesungen gibt, haben wir an dieser Stelle einen Kontaktbutton eingebaut für den Fall, dass jemand in Zukunft Interesse an einer Lesung hat. Wer sein Buch nicht in einer Lesung vorstellen kann wegen der Corona-bedingten Einschränkungen, hat natürlich trotzdem eine Möglichkeit, sein Buch vorzustellen. Dies lässt sich über Online-Veranstaltungen realisieren, die dann zum Beispiel in den sozialen Netzwerken angeteasert und beworben werden könnten.

Der Abschnitt „Coming Soon“

Ein weiterer Abschnitt handelt von der unveröffentlichten Neuerscheinung. Um das hervorzuheben, habe ich diesen Abschnitt “Coming soon” genannt. Hier sieht man ein Cover des zukünftigen Buches sowie einen kurzen erklärenden Teasertext, der auf die neue Veröffentlichung neugierig machen soll.

Kontaktmöglichkeiten

Ganz unten auf der Seite findet man noch einen Kontaktbereich mit Social Buttons in den Markenfarben. Dieser Bereich soll demnächst noch durch eine Newsletter-Abo-Möglichkeit ergänzt werden. Im Footer findet man das Footer Menü mit dem Impressum und der Datenschutzerklärung. Früher wurden diese oft ins Hauptmenü ganz oben auf der Seite gepackt. Das ist nicht mehr nötig. Besser ist es, die beiden Seiten im Footer Menü unterzubringen.

Die Seiten für die Rechtstexte

Für die Rechtstexte Impressum und Datenschutzerklärung gilt die Zwei-Klick-Regel: Sowohl das Impressum als auch die Datenschutzerklärung müssen in zwei Klicks erreicht werden können. Durch Platzierung im Footer ist dies möglich. Klickt man auf eines der beiden Worte, gelangt man direkt auf den jeweiligen Gesetzestext. Des Weiteren findet man in der Leiste unter dem Footer noch einen Copyright-Hinweis. Der ist ganz wichtig, weil man dadurch festlegt, dass die Website einem Urheberrecht unterliegt.

Weitere datenschutzrechtliche Maßnahmen

Manche Webseitenbetreiber unterschätzen die Wichtigkeit der rechtlichen Aspekte. So kommt es nicht nur darauf an, dass die Datenschutzerklärung aktuellen rechtlichen Bestimmungen entspricht. Auch die technischen Funktionseinheiten wie Plugins und diverse andere Elemente auf der Webseite wie zum Beispiel das Kontaktformular und die Schriftarten müssen den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen.

Daher wurde das Kontaktformular mit einem Opt-In versehen. Die Schriften wurden lokal auf dem Server gehostet, so dass die IP-Adresse der Besucher nicht über die Schriften abgerufen werden kann.

Die Über-mich-Seite

Um die Autorenwebsite möglichst persönlich zu gestalten, gibt es neben der Startseite sowohl auf der Über-mich-Seite als auch auf der Kontaktseite großformatige Fotos der Autorin.

Die Über-mich-Seite wird eingeleitet mit einem Zitat der Autorin. In einem folgenden größeren Abschnitt schließt sich ein längerer Text über die Autorin an, den sie selbst verfasst hat. Ein großer Fehler wäre es, hier einen Lebenslauf einzustellen, wie es bei Bewerbungen der Fall ist. Gerade bei Autoren gilt es, eine persönliche, emotionale Beziehung zu den Interessenten, zukünftigen und bestehenden Lesern aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Daher ist es hier sinnvoll, persönliche Dinge preiszugeben, also zum Beispiel, wie die Freizeitgestaltung aussieht, die die Person der Autorin greifbar machen.

Die Über-mich-Seite wird noch durch weitere Abschnitte ergänzt:

  • Überblick über die Bücher
  • ein großformatiger Abschnitt mit Zitat eines Autors
  • Termine
  • Kontaktmöglichkeit und Social Buttons

Die Seite “Bücher”

Auf der Bücher-Seite werden, wie der Name schon sagt, alle Bücher der Autorin vorgestellt. Zu jedem Buch gibt es einen Text: das Genre, der Buchtitel, der Untertitel, einen Beschreibungstext und diverse Buttons. Diese verlinken auf die Bücherseiten bei Amazon, Hugendubel und Thalia. Sowohl diese Buttons als auch die Buttons, die zu Facebook und Instagram verlinken, wurden in der Markenfarbe rot gestaltet.

Des Weiteren befinden sich auf der Bücher-Seite folgende Abschnitte:

  • Abschnitt mit Verweis auf Bestellmöglichkeiten bei Versandplattformen
  • die Neuvorstellung des kommenden Romans
  • Termine
  • Kontaktmöglichkeit per E-Mail und Social Buttons in Brandingfarben

Einzelne Buchseiten

Wir haben auf dieser Webseite keine Seiten für einzelne Buchvorstellungen eingebaut. Dies wäre natürlich zu einem späteren Zeitpunkt denkbar und auch sehr sinnvoll. So könnte man hier für die zukünftige Neuerscheinung eine Seite schaffen, auf der man

  • noch ein wenig mehr auf die Inhalte des Buches eingeht,
  • die persönliche Motivation für das Thema beschreibt,
  • eine kleine Leseprobe hinzufügt,
  • vielleicht noch eine Umfrage einbaut und
  • die Seite mit einem persönlichen Video abrundet.

Mit einer Umfrage kann man die Leser in den Gestaltungsprozess des neuen Buches mit einbeziehen. So könnte man die Besucher der Webseite um ihre Meinung bitten, zum Beispiel bezüglich des Covers der Umschlagseite des Buches oder bezüglich eines möglichen Romanendes oder anderer Fragen.

Aber auch bereits veröffentlichte Bücher lassen sich auf einer separaten Buchseite gut präsentieren. Dies ermöglicht es den Leser:innen, sich ausführlich über das Buch zu informieren und bei Interesse das Buch direkt über einen Button zu bestellen.

Weitere Gestaltungselemente der Autoren-Website

Logo

Beim Aufbau dieser Webseite gab es zwei weitere Herausforderungen: das Logo und die Wahl der Markenfarben. Es ist zwar unter Autoren nicht üblich, ein Logo zu haben, aber ich bin der Meinung, dass auf jede Webseite ein Logo gehört. Janne Loy hatte auf ihrer alten Website bereits ein Logo in Form eines Schriftzuges im Handlettering-Stil. Da dieses Logo nicht mehr zur Verfügung stand, habe ich es mit dem Grafiktool Canva unter Verwendung der Markenfarben nachgebaut.

Markenfarben

In der Planungsphase der Website wurde der Wunsch geäußert, die Akzentfarben auf der Website in einem warmen Rot und in einem warmen, frischen Grün zu halten. Es galt, unter den 46.000 verschiedenen Hexadezimalwerten für Farben und deren Schattierungen die richtigen Farben auszuwählen.

Auch wenn die Farbpalette für einen Rotton wesentlich weniger Hexadezimalwerte umfasst, stehen immerhin noch ein paar tausend Rottöne zur Auswahl zur Verfügung. Mit Hilfe des Grafiktools Adobe Color Wheel wurden die richtigen Farben für die Website gefunden . Dazu hat mir die Autorin ein Bild mit den passenden Farben zur Verfügung gestellt. Dieses habe ich in Adobe hochgeladen, um die Farben extrahieren zu lassen. Die extrahierten Farbwerte habe ich dann noch einmal durch das Adobe Color Wheel laufen lassen. Auf diese Weise konnten Farbabstufungen ausgesucht werden, die nicht nur gut zueinander passen, sondern auch barrierefrei sind.

Barrierefreiheit der Farben

Barrierefrei bedeutet bei Farben einer Website, dass sie auch von Farbenblinden oder von Menschen mit einer Farbsehschwäche wahrgenommen und unterschieden werden können. Wenn ich zum Beispiel fünf verschiedene Grüntöne auf einer Website darstellen würde, deren Farbwerte ziemlich dicht beieinander liegen, könnten manche Farbenblinde die Farben nicht mehr voneinander unterscheiden. Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: Bei Wahl eines dunkelgrünen Hintergrundes, auf dem sich ein Schriftzug in einem nur wenig helleren Grünton befindet, würde ein Farbenblinder an dieser Stelle vielleicht eine braune oder eine graue Fläche sehen und wäre nicht in der Lage, die Schrift zu erkennen.


Das Tool Adobe Color Wheel mit Darstellung eines Bildes, wie es von Menschen mit Farbsehschwäche gesehen wird.
Das Tool Adobe Color Wheel mit Darstellung eines Bildes, wie es von Menschen mit Farbsehschwäche (Deuteranopia, Protanopia oder Tritanopia) gesehen wird.

Ich lege einen großen Wert darauf, dass die Farben einer Website barrierefrei sind. Darüber hinaus sollten sie auch für Farbenblinde eine angenehme Erscheinung haben. Die Farben sollten also nicht nur lesbar sein, sondern in ihrer Kombination auch schön aussehen, natürlich nur, sofern das realisierbar ist.

Ob eine Farbkombination barrierefrei ist, lässt sich sehr gut mit dem Adobe Color Wheel herausfinden. Das Tool ist kostenlos verwendbar. Nach der Registrierung kann man die gewählten Farbkombinationen abspeichern und auf Barrierefreiheit prüfen lassen. Es werden die Farbkombinationen sogar aus Sicht eines Menschen mit einer Farbsehschwäche angezeigt.

Die Farben der Hintergründe

Auf der Autoren-Website befinden sich auch verschiedene halb-transparente Hintergründe in zarten Farben. Das ursprüngliche Layout sah an dieser Stelle zum Teil helle Grautöne mit einem Blaustich vor, die ich ersetzt habe durch einen zarten Grünton. Dieser Farbton stammt aus der gleichen Farbfamilie wie die Markenfarbe Grün, der wichtigsten Akzentfarbe der Autoren-Website. Der von der Autorin Janne Loy gewünschte Rotton ist eine Komplementärfarbe mit Signalwirkung und wurde von mir nur sparsam für Buttons eingesetzt.

SEO und die Meta Description

Die Website-Arbeiten werden ergänzt durch SEO-relevante Einträge wie Keywords, die Meta Description und der Title Tag über das Plugin Yoast SEO. Dies ist wichtig, damit die Autoren-Website später gut bei Google gefunden wird. Auch die Bilder erhalten einen Alt-Text-Eintrag. Dadurch tragen sie zu SEO-relevanten Inhalten bei und ermöglichen das Auslesen der Inhalte von Lesegeräten.

Fazit

Eine Autoren-Website ist enthält ähnliche Elemente wie eine Unternehmenswebsite. Sie ist die Ausgangsbasis für alle weiteren Buchmarketing-Strategien. Eine Website ist die beste Möglichkeit, um die Werke bekannt und Interessierte zu Käufer:innen zu machen.


Warum es nicht stimmt, dass du keine Website brauchst

Warum es nicht stimmt, dass du keine Website brauchst

Häufig wird behauptet, dass man beim Start in ein Business keine Website braucht. Sicherlich kommt man vorübergehend ohne Website aus, aber eine eigene Website bietet verschiedene und nachhaltige Vorteile, die die sozialen Medien nicht bieten können.

Bildcredit: Clark Tibbs, Unsplash 02.08.2021

Gründern und virtuellen Assistentinnen, die mit ihrem Business an den Start gehen, wird oft gesagt, dass eine Website zu Beginn nicht unbedingt notwendig sei. Marketing könne man schließlich auch über die sozialen Netzwerke betreiben. Bei Unternehmen mit einem lokalen Bezug würde es auch reichen, Flyer auszulegen oder bei Businesstreffen Visitenkarten zu verteilen. Im Prinzip ist dies richtig, aber es sind doch ein paar Fallstricke damit verbunden.

Website versus soziale Netzwerke

Wenn sich die eigene Zielgruppe zum Beispiel überwiegend bei Facebook aufhält, kann man durchaus erst mit einer Facebookseite und später mit einer Facebookgruppe starten. Leider kommt man mit einer Facebookseite oft nur durch den Einsatz von bezahlter Werbung weiter und generiert so Interessenten, die später eventuell zu Kunden werden.

Auch XING und LinkedIn bieten gute Möglichkeiten, sein Portfolio zu präsentieren. Allerdings sind die Funktionen im Vergleich zu einer Website sehr eingeschränkt.

In den sozialen Netzwerken kommt es regelmäßig vor, dass sich Dinge ändern, ohne dass man selbst einen Einfluss darauf nehmen kann. So passierte es jüngst einer bekannten Influencerin, dass ihr Instagram-Konto mit Followern im 6-stelligen Bereich plötzlich gesperrt wurde. Leider hatte sie nur einen Teil der Follower in ihrer Kundenliste. Sie musste mit ihren Marketingaktivitäten quasi wieder ganz von vorne anfangen.

Mir selbst ist es passiert, dass auf meiner Unternehmensseite bei LinkedIn alle Einträge gelöscht wurden – ohne mein Zutun und ohne Benachrichtigung von Seiten LinkedIns. Und auf meiner Facebookseite fehlten plötzlich alle Fotos in meinen Beiträgen.

Zugegeben, technische Fehler können auch auf einer eigenen Website auftreten. Aber dort habe ich die Möglichkeit, gezielt nach den Ursachen zu forschen und diese – was am wichtigsten ist – auch zu beheben.

Ein weiterer Faktor ist, dass die Beiträge in den sozialen Medien nur sehr kurzlebig sind und schnell wieder aus dem Gedächtnis der Besucher verschwinden. Eine Website bietet den Vorteil, dass Inhalte so lange bestehen bleiben können, wie man selbst möchte. Außerdem lassen sich die Inhalte leicht wieder aufrufen.

Visitenkarten und Flyer

Auch wenn ich ein digitales Business habe, besuche ich sehr gerne lokale und überregionale Businesstreffen vor Ort. Oft werden dabei Visitenkarten ausgetauscht. Manchmal erhält man auch die Gelegenheit, seine Flyer auszulegen. Natürlich komme ich dem auch nach. Im Gegenzug erhalte ich von anderen Teilnehmern Visitenkarten oder nehme interessante Flyer und Broschüren mit nach Hause. In meinem Büro wandern diese dann in eine eigens dafür eingerichtete Schublade… und werden meist vergessen.

Warum du eine Website brauchst

Wer als Unternehmer:in oder Solopreneur:in auf professionelle Weise wahrgenommen werden möchte, sollte auf eine Website nicht verzichten. Eine Website bietet viele Möglichkeiten der Darstellung der eigenen Leistungen, des eigenen Brandings und der eigenen Person oder des Unternehmens. Sie kann nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden, ohne dass ein Netzwerk im Hintergrund willkürlich hineinpfuscht. Die Inhalte bleiben so lange auf der Website, wie man das selbst möchte. Kontakte lassen sich nachhaltiger etablieren: sei es über Kommentare, über Nachrichten aus dem Kontaktformular oder durch Rückmeldungen auf den Newsletter.

Verschiedene Website-Typen

Je nach Bedarf und Zielgruppe kommen unterschiedliche Typen an Websites in Frage. Solange man keinen Shop einrichten möchte, reicht zu Beginn häufig ein Onepager aus.

Onepager

Ein Onepager ist quasi die Visitenkarte unter den Websites. Es handelt sich dabei um eine Website mit nur einer Seite, die aus mehreren Abschnitten oder Segmenten zusammengesetzt ist.
Zu den Abschnitten gelangt man durch Scrollen oder durch Klicken auf die Menüpunkte oben auf der Seite. Die Abschnitte gliedern sich meist in einen Headerbereich, einen Leistungsbereich, einen Über-Mich-Bereich, einen Bereich mit Referenzen und einen Abschnitt mit Kontaktmöglichkeiten.

Die Blogseite

Praktisch ist es, wenn man für die Erstellung eines Onepagers über WordPress gleich einen Pagebuilder wie Divi, Avada, Enfold, Elementor, den Beaver Builder oder Thrive Architect verwendet. So hat man später die Möglichkeit, die Website auf einfache Weise weiter auszubauen.

Denn spätestens dann, wenn man einen Unternehmensblog hinzufügen möchte, braucht man eine weitere Seite auf der Website. Ein Unternehmensblog ist eine wunderbare Möglichkeit, Expertise und Persönlichkeit zu zeigen. Darüber hinaus kann man mit einem Blog und durch Wahl der richtigen SEO-Maßnahmen der Website eine bessere Reichweite verschaffen.

Die Über-mich-Seite

Mit dem Wachstum des eigenen Business entsteht mit der Zeit auch ein klareres Bild des eigenen Brandings und der Unternehmenswerte, die sehr gut auf einer eigenen Über-mich-Seite oder einer Seite über das Unternehmen kommuniziert werden können.

Die Angebotsseite

Dies ist auch der Zeitpunkt, wenn es nicht mehr ausreicht, die Leistungen nur anzuteasern, sondern es kommen umfangreichere Angebote hinzu, die wiederum auf einer eigenen Seite dargestellt werden sollten. Hier bietet es sich an, zusätzlich Landingpages für bestimmte Angebote zu erstellen.

Die Kontaktmöglichkeiten

Auch die Kontaktmöglichkeiten werden dann meist erweitert durch ein Newslettertool und ein Terminbuchungstools wie Calendly oder Acuitiy Scheduling. Ein Newslettertool bietet die Möglichkeit, Besucher über die Website an das eigene Unternehmen zu binden und mit geeigneten Methoden einen Funnel für die eigenen Produkte zu erstellen. Vorrangig bietet es aber die Möglichkeit, direkt mit den Besuchern der Website in Kontakt zu treten. Sind die Interessenten erstmal auf der Newsletterliste, hat man jederzeit einen Zugriff darauf – unabhängig von den Launen und Kapriolen der sozialen Netzwerke.

Die Corporate Website

Je mehr sich eine Website von einer Visitenkarte weg hin zu einer umfangreichen Website mit verschiedenen Inhalten entwickelt, spricht man von einer Corporate Website. Wenn die Website einen umfangreichen Blog unterhält, spricht man auch von einem Corporate Blog.

Im nächsten Schritt lassen sich weitere Funktionen auf der Website einbauen, wie zum Beispiel:

  • Mitgliederbereich
  • Datenbank
  • Wiki
  • Shop

Fazit

Eine eigene Website macht Unternehmer:innen unabhängig von den Änderungen in den sozialen Netzwerken. Sie bietet außerdem den unschlagbaren Vorteil, dass man schalten und walten kann, wie man möchte – sofern man sich im legalen Raum bewegt. Hier kannst du dich und deine Expertise präsentieren und zeigen, was du anbietest, wer du bist, wie du dich von der Konkurrenz unterscheidest und welche Vorteile die Kunden bei einer Mitarbeit mit dir haben.

7 Gründe für den Relaunch einer Webseite

7 Gründe für den Relaunch einer Webseite

Wer eine Webseite unterhält, sollte regelmäßig überprüfen, ob ein Redesign oder ein Relaunch der Webseite Sinn macht. Beginnend mit technischen Überlegungen über das Design bis hin zu den Inhalten: Deine Website sollte mit der Zeit gehen, die Ziele Deines Unternehmens widerspiegeln und an den Bedürfnissen deiner Kunden orientiert sein.

Mit der Website mit der Zeit gehen

Wie die Offline-Welt ist auch die Welt des Internets einem stetigen Wandel unterworfen. Man könnte fast meinen, dass sich in der virtuellen Welt der Wandel noch schneller vollzieht. So führten die Veränderungen, die Covid-19 im Geschäftsleben mit sich gebracht hat, zu einem vermehrten Einsatz von digitalen Tools und Anwendungen. Viele sahen sich gezwungen, einen Online-Shop zu eröffnen oder zumindest eine Webpräsenz zu etablieren, die noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden und die neuen Anforderungen oder Veränderungen abgestimmt ist.

Aber auch wenn du eine bestehende Webseite unterhältst, gibt es immer wieder Gründe, die ein neues Design und neue Funktionalitäten auf deiner Website erforderlich machen. Im Folgenden erkläre ich dir, wann es Zeit wird für ein Redesign oder einen Relaunch deiner Website.

1. Du stellst auf ein digitales Angebot um

Covid-19 bringt es mit sich, dass viele Unternehmen ihre Angebote und Produkte vermehrt online anbieten. Lokale Händler richten Online-Shops ein. Viele Berater/innen und Coaches bieten ihre 1:1-Gespräche jetzt in digitaler Form an. Andere entwickeln Online-Kurse oder satteln um auf Online-Events. All diese Veränderungen sollten sich auch auf der Website widerspiegeln.

Hier sind technische und inhaltliche Änderungen oder Ergänzungen auf deiner Webseite gleichermaßen wichtig, sei es, dass du ein Shopsystem, einen Chatbot, Video-Software, einen digitalen Terminkalender oder ein Eventtool einrichten möchtest. Vielleicht möchtest du auch ein Upgrade der Texte vornehmen und Erklärvideos und neue Blogartikel hinzufügen.

2. Du präsentierst ein ganz neues Angebot

Wenn du eine neue Dienstleistung oder neue Produkte auf deiner Webseite präsentieren möchtest, reicht es nicht immer, nur eine neue Unterseite einzufügen oder einen Shop zu aktualisieren.

Handelt es sich um Ergänzungen oder kleine Änderungen des bereits vorhandenen Angebots, rate ich dazu, diese auch auf der Startseite und anderen relevanten Bereichen deiner Website benutzerfreundlich zu präsentieren.

Wenn du bei deiner bestehenden Webseite feststellst, dass bestimmte Produkte oder Dienstleistungen bei deinen Kunden besonders beliebt sind, solltest du diese besonders hervorheben. Mit einem passenden Redesign und einer an den Kunden orientierten Benutzerführung erreichst du auf diese Weise, dass aus Interessenten neue Kunden werden.

Bei einer vollständig neuen Produktlinie macht es Sinn, nicht erst über ein Redesign, sondern gleich über die Erstellung einer völlig neuen Webseite nachdenken, auf die du von deiner bestehenden Website aus verlinken kannst.

3. Deine Zielgruppe hat sich geändert

Wenn du neue Produkte oder Dienstleistungen anbietest, ändert sich häufig auch die Zielgruppe. Das betrifft auch Unternehmen, die sich zunächst breiter aufgestellt hatten und nach einiger Zeit eine kleinere Zielgruppe anvisieren. Auch die Einführung eines Nischenproduktes ist mit einer genau definierten Zielgruppe verbunden.

Sobald sich die Zielgruppe verändert, sollte dies im Design der Website erkennbar werden. Denn nur die Besucher, die sich auf deiner Webseite angesprochen fühlen, können zu Kunden werden. Ob hier ein Redesign oder ein Relaunch in Frage kommt, lässt sich im Einzelfall klären.

4. Das Branding deines Unternehmens hat sich geändert

Sobald es größere Änderungen in Ihrem Unternehmen gibt, sollten sich diese auf der Website widerspiegeln. Sei es ein neues Logo, neue Markenfarben, eine neue Markenbotschaft, personelle Veränderungen in der Firmenleitung, eine neue Produktlinie oder eine neue Art der Kundenansprache (digital statt offline) – all diese Veränderungen erfordern ein Redesign oder einen vollständigen Relaunch der Website.

5. Deine Website wird seltener aufgerufen

Wenn du das Verhalten deiner Websitebesucher regelmäßig mit entsprechenden Tools analysierst und feststellst, dass die Verweildauer oder die Anzahl der Besuche deutlich nachlassen, solltest du an einen Relaunch denken. Hier gilt es zunächst, die Gründe herauszufinden: Das kann

• an einem veralteten Design liegen,
• an einer nicht mehr aktuellen Benutzerführung,
• an einer nicht mehr zeitgemäßen Ansprache der Zielgruppe oder
• am Fehlen wichtiger Funktionalitäten wie Kontaktmöglichkeiten oder einer Kalenderfunktion oder
• an einer schlechten Darstellung auf mobilen Endgeräten.

6. Deine Webseite soll auf mobilen Endgeräten gut aussehen

Viele Webseiten wurden ursprünglich für die Darstellung auf dem Desktop konzipiert. Was vor einigen Jahren noch funktionierte, wirkt sich heute negativ auf das eigene Business aus. Denn je nach Branche gehen heutzutage 50 bis 80 Prozent der Besucher einer Website mit ihren mobilen Endgeräten in das Internet.

Eine Website, die nicht für Smartphones ausgelegt ist, führt zu einer hohen Absprungrate. Das heißt, die Besucher verlassen deine Webseite nicht, weil sie dein Angebot nicht interessiert. Die Besucher verlassen deine Webseite, weil die Inhalte schlecht lesbar sind oder einfach nur eine schlechte und damit abschreckende Darstellung auf den kleinen Bildschirmen zeigen.

Ein weiterer Faktor wird von Google vorgegeben. Google bewertet Websites verstärkt danach, ob sie auf ein responsives Design ausgelegt sind, mit anderen Worten, ob die Darstellung auf mobilen Geräten benutzerfreundlich ist. Websites, die nicht diesem Kriterium entsprechen, werden im Ranking abgestraft.

7. Der schlimmste Fall – deine Webseite wurde gehackt

Bis man merkt, dass die eigene Website gehackt und womöglich unbrauchbar geworden ist, kann einige Zeit ins Land gehen. Manchmal ist der Aufwand zu hoch, bis man den Fehler gefunden und behoben hat. Überlege in diesem Fall nicht lange, ob noch etwas zu retten ist. In einem solchen Fall ist es besser, einen vollständigen Relaunch anzugehen. Vielleicht war deine Website ohnehin in die Jahre gekommen oder dein Angebot hat sich verändert. Bei einem Relaunch kannst du diese Änderungen und weitere Anpassungen gleich mit berücksichtigen.

Fazit

Wie oft ein Redesign deiner Website nötig ist, hängt von vielen Faktoren ab. Wenn du unsicher bist, ob deine Website ein Redesign benötigt oder sogar ein kompletter Relaunch ansteht, sprich mich gerne an. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir deine Anforderungen und ich zeige dir, auf welche Weise sich diese umsetzen lassen.

Mit dem DSGVO-Plugin auf der sicheren Seite

Mit dem DSGVO-Plugin auf der sicheren Seite

Abmahnfalle Datenschutzerklärung –

Viele Einzelunternehmer haben sich mit den Bestimmungen der DSGVO bereits intensiv auseinandersetzt. Wer eine eigene Website unterhält muss bestimmte rechtliche Vorgaben – vor allem im Rahmen der DSGVO – beachten und erfüllen. Werden diese Vorgaben missachtet, drohen Abmahnungen, die im Einzelfall sehr teuer werden können. Lesen Sie hier, wie Sie Abmahnungen hinsichtlich der Datenschutzerklärung mit Hilfe eines DSGVO-Plugins vermeiden können.

(Bildcredit: Pixabay „clause“ by geralt 26.02.2019)

Insbesondere was die Datenschutzerklärung der Website betrifft, herrscht häufig Unklarheit. Es gibt viele hochpreisige Angebote von Rechtsanwälten, die die Erstellung und Prüfung Ihres Impressums und Ihrer Datenschutzerklärung anbieten. Das Budget von Einzelunternehmern oder KMUs ist allerdings häufig begrenzt, so dass viele dazu übergegangen sind, einen Datenschutzgenerator zu verwenden.

Nachteile von Datenschutzgeneratoren

Leider haben Sie damit keine rechtliche Sicherheit. Der Nachteil bei Verwendung der Generatoren besteht darin, dass sie sehr allgemein gehalten sind und Neuerungen, die nach dem 25. Mai 2018 relevant geworden sind, nicht immer aufgegriffen werden. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass wichtige Einträge übersehen werden, weil das juristische Fachwissen fehlt.

Häufig ist es auch so, dass viele Unternehmer schlichtweg keine Zeit oder den Kopf frei dafür haben, sich ständig um Neuerungen, Aktualisierungen und Modifikationen zu kümmern.

DSGVO-Plugin für WordPress-Websites

Hier bietet ein Plugin für WordPress-Websites Abhilfe. Mit dem Komplettschutz des DSGVO-Plugin können Sie jederzeit eine neue Seite für Ihre Datenschutzerklärung erstellen. Ändert sich etwas – sei es auf Ihrer Website, sei es bei den rechtlichen Anforderungen – können Sie Ihre Datenschutzerklärung einfach mit einem Klick im Backend aktualisieren. So bleibt Ihre Datenschutzerklärung immer aktuell.

Das von mir empfohlene Plugin für die DSGVO-Datenschutzerklärung wurde von Rechtsanwalt Dr. jur. Ronald Kandelhard von easyRechtssicher entwickelt.

Auch ich habe das Plugin auf dieser Website eingerichtet. Einen Eindruck erhalten Sie, wenn Sie die Seite Datenschutzerklärung unter dem Menüpunkt Datenschutz anklicken.

Machen Sie es sich einfach

Einfacher als selber das DSGVO-Plugin einzurichten und kostengünstiger wird es für Sie, wenn Sie bei mir entweder die Betreuung des DSGVO-Plugins buchen oder aber sich gleich für einen Wartungsvertrag für Ihre Website entscheiden. Mit dem Wartungsvertrag decken Sie die gesamte technische Wartung – und bei Bedarf die inhaltliche Wartung – Ihrer Website ab.

Aber auch bei Buchung des DSGVO-Datenschutz-Plugins ohne technische Wartung Ihrer Website können Sie sich darauf verlassen, dass sich die Datenschutzerklärung auf Ihrer Website immer auf dem aktuellsten Stand befindet. Denn Ihre Sicherheit besteht darin, dass die inhaltlichen Modifikationen von easyRechtssicher bzw. dem Rechtsanwalt Dr. jur. Ronald Kandelhard bereitgestellt und von mir im Adminbereich eingepflegt werden.

Den Kopf freihalten

Sie wollen die Datenschutzerklärung Ihrer Website ein für alle Mal aus dem Kopf haben?
Dann buchen Sie jetzt bei mir Ihr sicheres DSGVO-Plugin inklusive Wartung. Ich freue mich, wenn ich Ihnen auf diese Weise die technische Betreuung Ihrer Website abnehmen kann.


(Dieser Artikel enthält Werbung für ein Produkt, das ich selbst einsetze und gerne weiterempfehle.)

Die 9 Schritte einer Website-Wartung

Die 9 Schritte einer Website-Wartung

Sicherheit und Funktionalität bewahren

Deine Firmenseite ist fertiggestellt und du hast das Gefühl, der technische Bereich ist abgeschlossen? Du füllst deinen Blog regelmäßig mit Content, stehst aber mit der Technik deiner Webseite auf Kriegsfuß? Hier ist Vorsicht geboten. Denn wenn du die technische Website-Wartung vernachlässigst, läuft deine Webseite Gefahr, unsicher zu werden und Hackern sowie Krypto-Mining Tür und Tor weit zu öffnen.

Der Text wurde überarbeitet am 21.09.2021. – Bildcredits: CC0 Pixabay „cog-wheels“ by qimono.

Vielleicht meinst du jetzt, dass deine Website zu wenig besucht wird und bisher alles gut gegangen ist. Daher könne man solche Bedrohungen ausschließen. Das stimmt leider nicht. Auch kleine und wenig besuchte Websites werden von Hacker-Bots – automatisch – gecrawlt.

Die Sicherheit deiner Seite hängt maßgeblich von der Aktualität der technischen Features ab. Oft sieht man erst Monate später, ob die eigene Website gekapert worden ist. Und unter Umständen bekommst du es gar nicht mit, wenn deine Website im Hintergrund für Krypto-Mining missbraucht wird.

Eine regelmäßige Website-Wartung ist unerlässlich

Zu einer regelmäßigen Website-Wartung gehören folgende Punkte:

  1. Regelmäßige Backups
  2. Aktualisierung der Plugins
  3. Aktualisierung des Themes und der WordPress-Version
  4. Überprüfung der Plugins
  5. Einrichten neuer Plugins
  6. Einstellungen vornehmen oder aktualisieren
  7. Testen der Website
  8. Sicherheitscheck der Website
  9. Wartung des DSGVO-Plugins bei Bedarf

Vor jeder Aktualisierung ein Backup

Regelmäßige Backups dienen dazu, im Fall eines Breakdowns deiner Seite die Möglichkeit zu schaffen, diese in kurzer Zeit wiederherzustellen. Die Backups, die der Hoster vornimmt, reichen in der Regel nicht aus, um eine Website vollständig neu einzuspielen. Eine Ausnahme ist der Hoster Raidboxes, der täglich vollständige Website-Backups durchführt.

Wenn du deine Website bei einem anderen Anbieter hostest, empfehle ich die Verwendung eines Backup-Plugins wie zum Beispiel UpdraftPlus. Noch sicherer ist es, Backups über den FTP-Server vorzunehmen. In der Regel reicht ein wöchentliches Backup über ein Plugin. Bei größeren Änderungen und vor jedem Update der WordPress-Version solltest du zusätzliche Backups einplanen. Die Backups solltest du im Anschluss herunterladen, damit sie auch bei einem möglichen Totalausfall deiner Website wieder eingespielt werden können.

Aktualisierung der Plugins

Plugins sind kleine technische Erweiterungen beziehungsweise Zusatzprogramme im Hintergrund, die bestimmte zusätzliche Funktionen für deine Website zur Verfügung stellen. Wer mehr darüber lesen möchte, was darunter zu verstehen ist, findet bei Birgit Schultz von Marketing-Zauber einen informativen Artikel über Plugins.

Die Entwickler von Plugins arbeiten ständig daran, diese zu verbessern und Schwachstellen oder Bugs auszumerzen. Diese Schwachstellen von nicht aktualisierten Plugins werden gerne von Hackern genutzt. Nur bei regelmäßiger Aktualisierung ist ein ausreichender Schutz gewährleistet. Die Plugins sollten mindestens einmal pro Woche aktualisiert werden.

Aktualisierung des Themes und der WordPress-Version

Auch an den Themes und den WordPress-Versionen wird ständig gearbeitet, so dass auch hier regelmäßig Aktualisierungen notwendig werden. Eine der Aktualisierungen von WordPress hat in den Medien hohe Wogen geschlagen, als der Gutenberg-Editor eingeführt wurde. Beide, die neue WordPress-Version und der Gutenberg-Editor, führten bei vielen Themes zu teilweise massiven Problemen. Auch waren nicht alle Plugins konform mit der neuen Version. Inzwischen konnten viele ihre Seiten auf die neue WordPress-Version und den Gutenberg-Editor problemlos umstellen. Daher empfiehlt es sich, vor dem Updaten einer WordPress-Version circa zwei Wochen zu warten und entsprechende Problemmeldungen zu verfolgen, um ein reibungsloses Update zu erreichen.

Lieber ein Backup zuviel als zu wenig

Wichtig zu wissen ist, dass vor allen Aktualisierungen immer erst ein Backup der Website ansteht. Dann folgt die Aktualisierung der Plugins, anschließend die Aktualisierung des Themes soweit nötig und erst dann – nach Deaktivierung des jeweiligen Cache-Plugins – die Aktualisierung auf die neue WordPress-Version. Es ist wichtig, diese Reihenfolge einzuhalten, denn es können nicht-aktualisierte Plugins zu Problemen mit einer neuen Theme- oder WordPress-Version führen.

Testen der Website

Bei der Aktualisierung von Plugins, Themes und der WordPress-Version empfehle ich nicht nur, vor jedem Aktualisierungsschritt ein Backup zu machen, sondern zwischendurch auch immer wieder die gesamte Website, also auch Verlinkungen und das Kontaktformular, zu testen. So geht man auf Nummer Sicher und kann bei fehlerhaften technischen Reaktionen schnell reagieren und die Fehlerquelle leicht ausfindig machen.

Prüfen der Plugins

Auch beim Aktualisieren der Plugins macht es Sinn, zwischen all den genannten Schritten in einem anderen Browser auf die Website zu gehen und zu testen, ob die Website vollständig angezeigt wird und alle Funktionen korrekt arbeiten.

Prüfen der Kontaktformulare

Bei Aktualisierung eines Plugins für die Kontaktformulare wie zum Beispiel das ContactForm7 müssen hinterher manchmal die Kontaktformulare validiert werden. Hier wird oft vernachlässigt, die Funktion der Kontaktformulare zu überprüfen. Auf diese Weise können wichtige Kontakte und Anfragen verloren gehen.

Die technische Website-Wartung und die Datenschutzerklärung

Statt die Datenschutzerklärung über irgendeinen beliebigen Datenschutzgenerator zu erstellen, empfehle ich die Installation des DSGVO-Datenschutz-Plugins von Easyrechtssicher*. Dieses Plugin ermöglicht es, deine Datenschutzerklärung im geschützten Bereich zu generieren und bei Rechtsanpassungen automatisch zu aktualisieren.

Vielleicht hast du noch keine Datenschutzerklärung, die den neuen Bestimmungen gerecht wird? Kein Problem, über das DSGVO-Datenschutz-Plugin erhältst du die volle Sicherheit einer von einem Rechtsanwalt geprüften Datenschutzerklärung. Sprich mich gerne an und wir finden gemeinsam die richtige Lösung für deine Website.

Einen Wartungsvertrag buchen

Die technische Website-Wartung wird dir zeitlich zuviel oder ist dir zu kompliziert? Oder du hast den Kopf nicht frei dafür? Kein Problem, wir können uns gerne darüber austauschen, was es dir bringt, wenn du die Wartung abgibst. Alternativ biete ich dir einen Workshop an, so dass du alle Schritte in Zukunft selbst und ohne Hilfe von außen durchführen kannst.

Bei Übernahme der Wartung deiner Website übernehme ich die regelmäßige Aktualisierung aller notwendigen technischen Funktionen und bei Bedarf des DSGVO-Datenschutz-Plugins*, so dass du dich um nichts mehr kümmern musst.

Wenn du keinen Wartungsvertrag abschließen möchtest, kannst du die Lizenz für den Komplettschutz mit DSGVO-Datenschutz-Plugin* auch selbst erwerben oder nur die Wartung des Datenschutz-Plugins buchen.

Deine Vorteile bei Buchung des DSGVO-Datenschutz-Plugins:

  1. Die ständige Recherche, ob Deine Datenschutzerklärung noch auf dem neuesten Stand ist, entfällt.
  2. Du musst dir keine Gedanken darüber machen, ob die Datenschutzerklärung juristisch richtig formuliert ist.
  3. Darüber hinaus kannst du sicher gehen, dass alle wichtigen Aspekte enthalten sind.
  4. Bei neuen Features auf deiner Website wie Karten, Bots oder Google Bewertungen, lässt sich die Datenschutzerklärung in wenigen Sekunden aktualisieren.
  5. Auf diese Weise sparst du Zeit und Energie, die du für andere wichtige Aufgaben benötigst.

Diese Vorteile bietet dir die Buchung eines Wartungsvertrags:

  1. Deine Website ist technisch immer auf dem aktuellsten Stand.
  2. Damit erhält deine Website einen optimalen Schutz vor Hackern.
  3. Die einzelnen Elemente und Funktionen deiner Website arbeiten stimmig zusammen.
  4. Du profitierst von den neuesten technischen Entwicklungen (Beispiel: verbesserte Funktionen des Editors).
  5. Und das Allerbeste: Du musst dich nicht darum kümmern.

*Affiliate-Information: Du kannst dieses Angebot bei mir über einen Affiliate-Link buchen. Damit bekomme ich bei einer Buchung eine kleine Provision. Der Preis ist für dich als Käufer:in unverändert.