Wenn Heilpraktiker online nicht gefunden werden

Wenn Heilpraktiker online nicht gefunden werden

Wenn Heilpraktiker:innen online nicht gefunden werden, liegt das oft an nur zwei wesentlichen Punkten: die mobile Ansicht der Webseite und ein fehlender Google-Maps-Eintrag.

[Bildcredit: Joanna Kosinska (Unsplash)]

Neulich, es war an einem Samstagmorgen, war ich mit meinem Smartphone auf der Suche nach einer Heilpraktikerin. Genauer gesagt, eine Heilpraktikerin mit einer besonderen Spezialisierung in Düsseldorf. Ich wusste, dass sie eine Website hat, aber trotz mehrmaliger Suche wurde sie mir nicht angezeigt.

Stundenlange Suche

Meine Suche wurde zwar dadurch erschwert, dass ich ihren Namen nicht mehr präsent hatte. Aber der Suchbegriff ihrer Spezialisierung ist so speziell und so selten, eigentlich einmalig in Düsseldorf, dass ihre Website gleich oben in der Suche hätte erscheinen müssen. Was leider nicht der Fall war. Stattdessen wurden mir Websites aus anderen Städten oder von Heilpraktiker:innen mit anderen Schwerpunkten angezeigt.

Nach Eingeben mehrerer unterschiedlicher Suchbegriffe und dem Aufrufen verschiedener Datenbanken fand ich nach anderthalb Stunden endlich die richtige Website. Leider war die Website nicht lesbar.

Lesbarkeit auf Smartphones

Samstagmorgens gehe ich immer mit dem Smartphone ins Internet. Die Recherchen am Desktop finden in der Woche statt. Wenn es um private Themen geht, gebe ich oft dem Smartphone den Vorzug. Was vielen noch nicht bewusst ist: Circa 80 % der Menschen gehen inzwischen mit ihrem Handy ins Internet.

Zurück zu meinem Beispiel: Die gefundene Website ist auf dem Smartphone nicht lesbar, weil versäumt wurde, das Design an mobile Geräte anzupassen. Auf dem schmalen Bildschirm sah ich auf der linken Seite eine sogenannte Seitenleiste, den Hauptteil in der Mitte und rechts daneben eine rechte Seitenleiste. Die Schrift war dementsprechend klein und unkenntlich. Da ich ein geduldiger Mensch bin, habe ich mir die Seite erstmal in Pocket gespeichert, damit ich später wieder darauf zugreifen kann – vom Desktop aus.

Gute Beispiele

Allerdings habe ich dann bei meiner Suche noch Heilpraktiker:innen in anderen Städten gefunden, die online sehr gut aufgestellt sind, und eine ähnliche Spezialisierung haben. Die Webseiten waren auf dem Smartphone leicht lesbar, übersichtlich und gut strukturiert. Zusätzlich hatten sie zum Teil einen Eintrag bei Google Maps, so dass ich schnell sehen konnte, ob ihre Praxis in meiner Nähe liegt oder zu weit weg ist.

Was hat das mit Google zu tun?

Wer sich ein wenig mit Suchmaschinenoptimierung auskennt, weiß, dass Google schon einige Zeit, aber ganz besonders ab 2021 Wert darauf legt, dass Websites auf mobilen Geräten gut lesbar sind. Es ist inzwischen ein Muss, die eigene Website für mobile Endgeräte zu optimieren. Websites, die das nicht leisten können, werden in den Suchergebnissen runtergestuft.

Warum du online nicht gefunden wirst

Mein Beispiel zeigt sehr deutlich, welche Folgen das haben kann, wenn deine Website auf Handys nicht gut dargestellt wird. Wenn Heilpraktiker:innen online nur schwer gefunden werden, liegt dies oft an zwei wesentlichen Faktoren:

  1. Die Website ist nicht für mobile Geräte ausgelegt.
  2. Es gibt keinen Google-Maps-Eintrag.

7 Erste-Hilfe-Tipps für Heilpraktiker:innen

Tipp 1: Sprich deinen Programmierer oder Webdesigner an und lasse deine Website für das responsive Design, also für mobile Endgeräte optimieren. Wenn du eine WordPress-Website unterhältst, kann ich dich dabei unterstützen.

Tipp 2: Sorge dafür, dass deine Kontaktdaten auf jeder Seite deiner Website gut sichtbar und leicht zugänglich sind. Richte eine Kontaktseite ein, wenn du noch keine haben solltest.

Tipp 3: Lege dir einen Google-Maps-Eintrag an. Einen solchen Eintrag kann man auch für Bing Places und Apple Maps anlegen.

Tipp 4: Fülle den Google-Maps-Eintrag mit deinen Angeboten, deinen Öffnungszeiten, deinen Kontaktdaten und vor allem mit schönen Fotos von dir und deiner Praxis.

Tipp 5: Bitte deine Patient:innen, dir eine positive Google Bewertung zu geben.

Tipp 6: Überarbeite deine Seite nach aktuellen SEO-Kriterien: Beschreibe deine Angebote ausführlich und beachte dabei die relevanten Begriffe, nach denen deine Patient:innen suchen.

Tipp 7: Achte darauf, dass du auf jeder Seite die Meta Descriptions ausgefüllt hast und deine Website indexiert wird.

Es gibt noch weitere mögliche Maßnahmen, aber die hier genannten sind für den Anfang die wichtigsten Punkte.

Empfehlungen sind nicht genug

Wenn du diese sieben Tipps beherzigst, hast du schon einen sehr wichtigen Schritt in Richtung Auffindbarkeit und Sichtbarkeit gemacht. Vielleicht denkst du, dass die meisten Patient:innen sowieso durch Empfehlungen kommen. Das mag sein und ist auch eine schöne Bestätigung deines Wissens und deines Könnens.

Aber was ist mit denen, die deine Hilfe nötig haben, aber nichts von dir erfahren, weil sie dich online nicht finden können? Es wäre doch schade, wenn du durch mangelnde Sichtbarkeit weniger Menschen erreichen würdest.

Wenn du Unterstützung brauchst bei der Umsetzung der Tipps bei deiner WordPress-Website, bei der Umsetzung der SEO-Kriterien oder bei der Einrichtung deines Google-Maps-Eintrags, komme gerne auf mich zu.

Mehr Erfolg über soziale Netzwerke

Mehr Erfolg über soziale Netzwerke

Erstellen Sie Ihre digitale Visitenkarte und eine erfolgreiche Internetpräsenz über Ihr Unternehmensblog und die sozialen Netzwerke. Wichtig ist hier, dass Ihre Unternehmensseiten und Profile in den sozialen Netzwerken optimal aufgestellt sind.

Sie verfügen über ein XING-Profil, aber möchten gerne auch bei LinkedIn gesehen werden? Sie haben bereits ein Instagram-Profil und möchten dies jetzt beruflich nutzen, um mehr Reichweite zu erzeugen und mehr Kunden anzuziehen?

Vielleicht sind Sie sehr gut in der analogen Welt vertreten und möchten endlich Ihren digitalen Auftritt realisieren und damit auch in den Sozialen Medien als Experte wahrgenommen werden?

Ihre Profile befinden sich trotz Ihrer langjährigen beruflichen Erfahrungen im Schlummerzustand? Mehr als Name, Berufsstand und Eintrittsjahr erfährt man nicht über Sie?

In diesem Artikel erkläre ich, wie Sie Ihre digitale Visitenkarte über soziale Netzwerke und einen Blog erstellen können.

Welches soziale Netzwerk kommt für Sie in Frage?

Als ersten Schritt gilt es zu überlegen, welche Netzwerke oder Plattformen zu Ihnen und zu Ihrem Unternehmen passen. Je nach Zielgruppe oder Unternehmen können dies ganz unterschiedliche Plattformen sein.

Während zum Beispiel für Künstler, Fotografen und Reiseunternehmen Instagram oder Pinterest die Plattform der Wahl ist, wird ein Unternehmensberater oder Steuerberater eher XING oder LinkedIn wählen. Für Coaches zum Beispiel kann auch Facebook ein ideales Netzwerk für Kundenansprache, -gewinnung und –bindung darstellen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und Wege.

Unterschiedliche Kriterien je nach sozialem Netzwerk

Auch bei der Profilerstellung gilt es, je nach Netzwerk ganz unterschiedliche Kriterien zu beachten. Dazu gehören:

  1. Titelbild
  2. Profilfoto oder Logo
  3. Headertext bei LinkedIn oder die Visitenkarte bei XING
  4. Impressum und Verlinkung auf die eigene Webseite
  5. Berufserfahrung, Ausbildung und andere Informationen
  6. Hashtags und Schlagwörter
  7. Fanpage, Unternehmens-, Auftraggeber- und Fokusseiten

Titelbild und Profilfoto

Das Titelbild hat in jedem Netzwerk eine andere Größe. Das Titelbild kann zum Beispiel Motive Ihres Arbeitsplatzes oder das Unternehmensgebäude zeigen. Ich unterstütze Sie in der Wahl des Titelbildes, seiner Größe und nehme kleine Bearbeitungen vor, wie zum Beispiel einen Overlay in Form eines Schriftzugs.

Auch Ihr Logo und Ihr Profilfoto benötigen je nach Netzwerk bestimmte Größen und Abmessungen. Letzteres sollte möglichst aktuell sein.

Oft vernachlässigt: SEO und Keywords in sozialen Netzwerken

Der Headertext, die Visitenkarte und das Profil bzw. die Unternehmensseiten im Ganzen sollten die richtigen Keywords enthalten. Ein Profil, das den SEO-Kriterien entspricht, erhält nicht nur im eigenen Netzwerk, sondern auch bei Google ein höheres Ranking und wird dadurch besser gefunden. Hier unterstütze ich Sie mit meiner Erfahrung und den richtigen Tools.

Ganz wichtig: Impressum und Datenschutzerklärung

Das Impressum und die Datenschutzerklärung sollte man so verlinken, dass in zwei Schritten oder zwei Klicks darauf zugegriffen werden kann. Der Eintrag des Impressums wird bei jedem Netzwerk in anderer Form realisiert. Gerne unterstütze ich Sie bei der Erstellung eines Impressums und der Datenschutzerklärung für das jeweilige soziale Netzwerk und weise Sie darauf hin, in welcher Form Sie rechtliche Fallen umschiffen und vermeiden können. Eine Rechtsberatung darf ich nicht durchführen; diese ist Rechtsanwälten vorbehalten.

Optimale Profilangaben in den beruflichen sozialen Netzwerken

Auch bei der Darstellung der Berufserfahrung und der Ausbildung gilt es, bestimmte Regeln und Aspekte zu beachten, die je nach sozialem Netzwerk variieren können.

Sie vermarkten sich bei XING als Coach? Dann interessiert es niemanden, ob Sie mal eine Ausbildung zum Versicherungsmakler gemacht haben. Sie möchten bestimmte berufliche Stationen aufnehmen und fragen sich, wie das elegant und zielgruppenoptimiert umgesetzt werden kann? Ich optimiere Ihre Berufserfahrung und Ihre Qualifikationen passend zu Ihrem beruflichen Auftritt und Portfolio.

International auftreten: Profile in zwei Sprachen

Viele wünschen sich ein Profil in Deutsch und Englisch und vermischen beide Sprachen. Im Headertext Deutsch, bei den beruflichen Stationen Englisch und weiter unten, bei den Informationen zu den Qualifikationen wieder alles in Deutsch. Da stellt sich die Frage, wer angesprochen werden soll. Bei konsequenter Verwendung von Keywords auf dem eigenen Profil macht es keinen Sinn, deutsche und englische Begriffe zu mixen. Ganz im Gegenteil.

Wer international unterwegs ist, hat zum Beispiel bei LinkedIn die Möglichkeit, mehrere Sprachen zu verwenden, aber man sollte sich für eine Sprache pro Profil entscheiden und ein zweites Profil in der anderen Sprache anlegen. Ein Profil, das beide Sprachen mischt, ist nicht gut für Ihre Reichweite und Auffindbarkeit. Auch hier unterstütze ich Sie und übersetze Ihre deutschen Profilangaben ins Englische.

Bei Facebook gibt es die Möglichkeit, durch bestimmte Voreinstellungen Beiträge in unterschiedlichen Sprachen anzulegen. Je nach Sprache, die ein User für sein eigenes Profil verwendet, wird ihm der gleiche Beitrag in der jeweilig passenden Sprache angezeigt.

Was sind Hashtags?

Sind Hashtags für Sie so etwas wie ein Buch mit sieben Siegeln?

Aus manchen Netzwerken sind Hashtags nicht wegzudenken und wichtiger Bestandteil des Netzwerkens. Dazu gehören insbesondere Instagram und Twitter.

Hashtags werden mit einer Raute (#) vor dem Suchbegriff versehen. Sie suchen zum Beispiel alle Einträge bei Instagram zu einem bestimmten Thema im Bereich Kunst und geben den Begriff #mixedmedia ein, dann werden Ihnen Beiträge von unterschiedlichen Usern zu dem Thema gezeigt.

Auf Twitter ermöglichen Hashtags zusätzlich, bei Events eine Verbindung zu anderen Teilnehmern herzustellen und dadurch die eigene Bekanntheit zu steigern.

Wozu Unternehmens- und Fokusseiten in sozialen Netzwerken?

Nutzen Sie unbedingt auch die Portfolioseite bei XING, die Unternehmensseiten, Fokusseiten und Auftraggeberseiten, die Ihnen zum Teil kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Auch diese erhöhen Ihre Auffindbarkeit und Ihre Reichweite.

Bei Facebook kann man in Verbindung mit dem persönlichen Profil eine kostenlose Unternehmensseite bzw. Fanpage einrichten und je nach Unternehmensschwerpunkt unterschiedliche Einstellungen vornehmen.

Bei XING gibt es im eigenen Profil die Möglichkeit, ein Portfolio zu erstellen. Zusätzlich kann man Unternehmensseiten und Auftraggeberseiten erstellen sowie weitere kostenpflichtige Features buchen.

LinkedIn bietet kostenlose Unternehmensseiten und damit verbundene Fokusseiten an, wobei mehrere Fokusseiten erstellt werden können. Diese dienen dazu, eigene Angebote und Blogartikel zu veröffentlichen und zu bewerben.

Insbesondere XING und LinkedIn werden gerne als Suchmaschinen genutzt. Mit Ihrer Unternehmens- oder Fokusseite präsentieren Sie nicht nur Ihr Unternehmen oder Ihr Angebot in optimaler Weise, sondern erhöhen auch Ihr Ranking.

Homepage oder Blog als Basis für eine Social-Media-Strategie

Es ist möglich, Profile ohne eigene Homepage oder eigenen Unternehmensblog zu erstellen. Wenn Sie aber nicht nur über Ihre Profile gefunden werden, sondern auch über das Posten von Inhalten Bekanntheit, Expertenstatus und Reichweite erzielen wollen, dienen Ihr Blog oder Ihre Homepage als Basis für Ihren Content.

Von hier können Sie unterschiedliche Beiträge in alle Netzwerke posten. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Inhalte in Ihrem persönlichen Besitz befinden und nicht auf die Netzwerke übergehen. Ändert ein Netzwerk seine Struktur oder nimmt technische Änderungen vor, kann es passieren, dass Ihre sorgsam kuratierten und veröffentlichen Inhalte ins digitale Nirwana verschwinden.

Um dem vorzubeugen, empfehle ich, ein Blog oder eine Firmenhomepage als Basis für eine mögliche Social Media Kampagne zu legen.

Sobald Sie Ihre Profile und Ihr Blog erstellt und optimiert haben, ist eine gute Basis gelegt, um im nächsten Schritt Inhalte festzulegen und regelmäßig im Rahmen einer Social Media Strategie zu veröffentlichen.