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VonMaria Squarra

Neue Features für Facebookgruppen

Netzwerken
CC0 Pixabay “Networks” by geralt 12.02.2019

Diese Neuerungen waren überfällig

Facebook nimmt ständig technische Änderungen vor – mal zum Nutzen der User, mal zur Verärgerung der User. Manche der neuen Features für Facebookgruppen waren meiner Meinung nach schon lange überfällig. Jetzt wurden sie innerhalb des “Community Summits” angekündigt: viele wirklich nützliche Neuerungen, die Admins die Arbeit in und mit Facebookgruppen sehr erleichtern.

Das sind die neuen Features für Facebookgruppen:

  1. Stumm schalten von unangenehmen Gruppenmitgliedern
  2. Feedback zu unerwünschten Beiträgen
  3. Neue Optionen zum Formatieren von Posts
  4. Unternehmen agieren als Mitglieder
  5. Suchfunktion für Mitgliederanfragen
  6. Transparenz über die “Admin Activities”

Stummschalten von unangenehmen Gruppenmitgliedern

Mit dieser Funktion hat man jetzt die Möglichkeit, auf elegante Weise unangenehmen Gruppenmitgliedern eine Warnung zu geben. Mitglieder, die sich nicht an die Gruppenregeln halten, durch unhöfliches Verhalten auffallen oder massiv Eigenwerbung betreiben, können 12 Stunden bis zu einer Woche stumm geschaltet werden. Während dieses Zeitraums können diese Mitglieder nicht mehr aktiv kommunizieren.

Feedback zu unerwünschten Beiträgen

Manchmal kommt es vor, dass Beiträge in der eigenen Gruppe gesperrt werden müssen. Dies gilt sowohl für Kommentare als auch für Posts. Beim Sperren der Beiträge hat man die Wahl aus drei Kategorien:

  • Be kind and Courteous
  • No Hate Speech or Bullying
  • Not Promotions or Spam

Neue Optionen zum Formatieren von Posts

Beim Erstellen von Posts können jetzt Zwischenüberschriften, Listen und auch Zitate eingebaut werden. Dadurch kann ein Post das Format eines Blogbeitrags annehmen. Dieses Feature ermöglicht es zum Beispiel, Ankündigungen ansprechender und leicht lesbar zu gestalten.

Unternehmen agieren als Mitglieder

Unternehmen können jetzt wie normale Mitglieder einer Gruppe beitreten und dort agieren. Dieses neue Feature wird die Unternehmer freuen, die ihr privates Profil gerne von ihrem Businessprofil trennen möchten.

Suchfunktion für Mitgliedsanfragen an Facebookgruppen

Die neue Suchfunktion ermöglicht es, einzelne Mitgliederanfragen schneller zu finden. Das Feature ist besonder praktisch, wenn die Gruppe schnell wächst, zum Beispiel im Rahmen einer Challenge.

Transparenz über die “Admin Activity”-Übersicht

Mit diesem Feature erhaltet ihr mehr Transparenz über die Aktivitäten der anderen Admins eurer Gruppe. Die Übersicht “Admin Activity” zeigt euch die verschiedenen Aktivitäten und Kommentare und bietet eine Listendarstellung und eine Kalenderfunktion für die Suche an.

Geduld ist gefragt

Wie immer werden die Neuerungen nach und nach ausgerollt. Da heißt es, geduldig sein. Einige Neuerungen werden in den nächsten Wochen in einigen Gruppen bereits als Test angeboten. Die neuen Features werden die Arbeit der Gruppeninfos wesentlich vereinfachen.

VonMaria Squarra

7 Tipps, wie du am besten dein VA-Business präsentierst

Wer ganz frisch als Virtuelle/r Assistent/in startet, steht vor der Frage, auf welche Weise das eigene Business präsentiert werden soll. Manche starten mit einer Facebook-Fanpage – der Unternehmensseite bei Facebook, auf der du deine Angebote und andere Informationen über dein Business darstellen und bewerben kannst. Andere starten mit der eigenen Website. Am besten du kombinierst beide miteinander. Lies hier in meinem Gastbeitrag bei DIGITALFREI, was du als VA bei deiner Unternehmensseite beachten solltest.

Die Vorteile einer Website für VAs

Wie auch immer du startest, verzichte auf keinen Fall auf deine eigene Website. Die Vorteile einer eigenen Website liegen auf der Hand:

  1. Die Inhalte, die du postest, bleiben in deinem Besitz. Alles, was wir in den sozialen Netzwerken posten, kann von heute auf morgen verschwinden, z. B. im Rahmen von technischen Updates. Oder die Inhalte rutschen in der Timeline nach unten und geraten dadurch in Vergessenheit.
  2. Du hast mit einer Website die Möglichkeit, dein Portfolio sehr detailliert und übersichtlich darzustellen.
  3. Eine Website ist persönlicher als Unternehmensseiten in den sozialen Medien.
  4. Mit deinen Blogtexten kannst du Expertise zeigen.
  5. Dein Ranking bei Google erhöht sich.

Was du als VA auf deiner Webseite falsch machen kannst

Bevor ich meine eigene Webseite erstellt habe, habe ich mir viele Seiten von VAs im Netz angesehen, vor allem deutsche und amerikanische Seiten. Eines ist mir damals unangenehm aufgefallen:

Auf vielen Seiten wurde fast mantramistisch  die gleiche Liste an Vorteilen für den Kunden aufgestellt, welche sich für den Kunden ergeben, wenn er eine/n VA bucht. Auf manchen Websites erfuhr der Kunde erst auf der dritten Seite, was genau zum Portfolio des VA gehört. Manche schrieben zu jedem Angebot noch einen Text, warum es gut ist, eine/n VA zu buchen und kamen nicht zum Punkt. Ich als Kunde würde sofort abspringen. Warum? Weil das Gegenteil dessen erreicht wurde, was man als VA erreichen möchte. Statt Zeit zu sparen, muss der Kunde seine kostbare Zeit investieren, um mehr zu erfahren.

Zuviel Text – zu wenig Expertise

So schreiben viele VA: „Ich halte dir den Rücken frei.“ Ich weiß nicht, wie oft ich diese Formulierungen schon gelesen habe. Stellt euch vor, jemand möchte euch buchen und denkt sich, ich schau mal eben auf der Website nach, was der/die VA anbietet und liest dort zum dritten Mal in Folge: „Ich halte dir den Rücken frei“. –  oder – „Gönn dir mal was.“ –„ Ich unterstütze dich, damit du dich den wirklich wichtigen Dingen in deinem Leben widmen kannst.“ Wir können davon ausgehen, dass du nicht die/der erste VA bist, auf dessen Seite sich der Kunde umsieht. Und (fast) überall liest er das gleiche.

Versteh‘ mich bitte nicht falsch. Natürlich kannst du das alles schreiben, aber die Worte sollten mit Bedacht gewählt werden. Versuche, eine persönliche Note hineinzubringen. Formuliere witzig, originell, passend zu deinem Angebot. Aber – um Himmels willen – wiederhole nicht, was du woanders in mehrfacher Kopie wiederfinden kannst.

Was braucht der Kunde?

Das ist die Frage, die absolute Priorität hat: Was braucht der Kunde? Und um den geht es uns doch. Der Kunde hat wenig Zeit, weshalb wir ihn entlasten wollen. Dann dürfen wir ihn natürlich nicht mit ellenlangen Texten überfrachten.

Ich persönlich finde, dass ein kurzer Abschnitt zum Thema Virtuelle Assistenz als Information ausreicht. Man kann die Informationen dazu in der Sidebar, als Menüpunkt, vielleicht auch – je nach Theme –  auf der Startseite oder im „Über mich“-Bereich unterbringen.

Wenn der Kunde auf deine Seite kommt, möchte er ganz schnell sehen, was du anbietest und ob dein Angebot seinen Bedürfnissen entspricht. Sieh deine Website als Unternehmensseite. Vergleiche andere Unternehmensseiten von Solopreneuren, die diese gut umgesetzt haben. Stelle auf deiner Startseite das Wichtigste über dein Angebot heraus und zwar kurz und knackig. Vergiss nicht, dass du Dienstleistungen anbietest und deine Website kein reiner Blog ist.

Damit will ich nicht sagen, dass Texte überflüssig sind. Es kommt darauf an, wie du deine Dienstleistungen präsentierst, ohne dich zu wiederholen und die kostbare Zeit deiner Kunden unnötig zu strapazieren. Wenn du mehr zum Thema Virtuelle Assistenz schreiben willst, kannst du dazu einen Blogbereich als Menüpunkt bzw. Unterseite einrichten.

Was du tun kannst in 7 Schritten:

  1. Zeige deine Dienstleistungen

Um dem Kunden einen ersten, schnellen Überblick zu verschaffen, schreibst du im Abschnitt oder auf der Unterseite „Dienstleistungen“  in Kurzform und in verschiedenen Abschnitten oder Blöcken, was du anbietest. Das können mehrere Einträge sein. Wichtig ist nur, dass der Kunde sofort sehen kann, ob dein Angebot genau das ist, was er sucht. In einem weiteren Abschnitt oder einer Unterseite mit dem Titel Portfolio kannst du näher auf dein Angebot eingehen und ausführlich deine Expertise darstellen.

  1. Stelle dein Portfolio dar

Konzentriere dich in deinem Portfolio ausführlicher auf deine Stärken und die Leistungen, die du anbieten möchtest. Der Kunde, der dein Portfolio liest, hat bereits Interesse und möchte jetzt im Detail sehen, was du machst. Mach es dem potentiellen Kunden leicht. Konzentriere dich auf verschiedene Oberbegriffe, die du durch viele Unterbegriffe ergänzt. Optimiere regelmäßig deine Leistungen und schärfe so deine Positionierung.

  1. Schreibe Blogartikel

Auf der Unterseite „Blog“ kannst du Artikel zu deinen Dienstleistungen und/oder zur Virtuellen Assistenz veröffentlichen. Hier kannst du deine Expertise zeigen, sei es als Texter oder aber als Experte auf einem bestimmten Gebiet. Es kommt gut an, wenn du hier aus deinem Alltag als VA oder von Offline-Veranstaltungen wie z. B. StartUp-Meetings, VA Workshops oder Konferenzen wie der DNX berichtest. Hier kannst du Verlinkungen zu deinen Dienstleistungen oder zu anderen Websites erstellen und du kannst Gastartikel einbauen.

  1. Infos über dich

Schreibe einen kurzen, informativen Text über dich und die wesentlichen Stationen deines Werdegangs. Halte dabei den Fokus auf dein Business. Es gibt WordPress Themes, wo diese Bereiche vorgegeben sind und du dir nicht so viele Gedanken über die Strukturierung machen musst. Auch wenn du dabei den Fokus auf dein Business lenkst, bleibe persönlich und authentisch.

  1. Testimonials

Ganz wichtig sind Testimonials. Im Online-Marketing überzeugen Testimonials den Kunden mehr als ein perfekter Lebenslauf. Gerade zu Anfang ist es schwierig, Testimonials als VA vorweisen zu können.

Du kannst aber versuchen, Testimonials von Leuten zu bekommen, mit denen du in der Vergangenheit zusammengearbeitet hast. Was ich nicht tun würde, ist, alte Arbeitszeugnisse zu übernehmen. Hierfür brauchst du die Einverständniserklärung deines ehemaligen Arbeitgebers. Liegt diese vor, kannst du deinen Wunschtext auf deiner Seite einbinden.

  1. Preise

Gerade zu Anfang tun sich die meisten VAs schwer mit der Preisgestaltung. In der Anfangszeit experimentiert man oft noch mit seinen Preisen und richtet sich nach den Erwartungen der Auftraggeber. Während des ersten halben Jahres kannst du daher  zurückhaltend sein und musst deine Preise noch nicht offenlegen.

Plugins für Preistabellen

Nach einer gewissen Zeit der Einarbeitung möchte man seine Preise erhöhen. Dies ist der beste Zeitpunkt, um die eigenen Preise auch auf der eigenen Website sichtbar zu machen. Vielleicht hast du jetzt auch schon den Punkt erreicht, wo du deine Nische oder deine besonderen Schwerpunkte gefunden hast. Du möchtest diese gerne unterschiedlich vergütet sehen. Mit  speziellen Plugins kannst du deine verschiedenen Angebote werbewirksam auf deiner Website darstellen.

  1. Kontaktmöglichkeiten

Zu jeder Website gehört ein Kontaktformular. Oft kannst du den Text dazu selber gestalten. Manche Themes bieten Call-to-Action-Buttons, über welche du den Kunden mit deinen sozialen Netzwerken, deinem Skype-Account oder deiner Telefonnummer verbinden kannst. Suche die für dich passende Art der Kontaktaufnahme aus. Optimal ist es, wenn sich solche CTAs sowohl auf der Startseite als auch auf den jeweiligen Unterseiten befinden.

Wenn du diese Punkte beherzigst, hast du einige wichtige Aspekte für eine erfolgreiche Website erfüllt. Du hast deine Leistungen optimiert, deine Positionierung geschärft und dich als Person vorgestellt. Jetzt kannst du noch weitergehen und deine Website mit interessanten Blogartikeln aufwerten. Dabei solltest du weitere Punkte beachten:

3 Tipps für optimale Blogartikel

  1. Schreibe Texte, die Interesse wecken und Vertrauen in deine Expertise schaffen.
  2. Verwende interessante, zum Inhalt deiner Texte passende Bilder. Beachte bei Verwendung von CC0-Bildern die Copyright-Bedingungen.
  3. Wähle passende Keywords und strukturiere deine Artikel SEO-kompatibel, um besser bei Google gefunden zu werden.

Fazit

Bei Beachtung einiger Grundregeln für die Gestaltung und die Inhalte deiner Unternehmenswebsite wirst du bei deinen Kunden einen positiven Eindruck hinterlassen. Wenn deine Webseite fertig ist, hört die Arbeit noch nicht auf.

Versuche bei deinen Blogbeiträgen deinen Schreibstil zu verbessern und immer wieder aktuelle und für den Kunden interessante Themen zu finden. Lese dich in SEO ein und optimiere deine Website fortlaufend hinsichtlich deiner Keywords und weiterer Faktoren. Auf diese Weise wirst du das Ranking deiner Website verbessern und mehr Erfolg in deinem Business kreieren.

VonMaria Squarra

Mehr Erfolg über soziale Netzwerke

Wie Sie eine erfolgreiche Internetpräsenz in den sozialen Netzwerken aufbauen –

Erstellen Sie Ihre digitale Visitenkarte und eine erfolgreiche Internetpräsenz über Ihr Unternehmensblog und die sozialen Netzwerke. Wichtig ist hier, dass Ihre Unternehmensseiten und Profile in den sozialen Netzwerken optimal aufgestellt sind.

Sie verfügen über ein XING-Profil, aber möchten gerne auch bei LinkedIn gesehen werden? Sie haben bereits ein Instagram-Profil und möchten dies jetzt beruflich nutzen, um mehr Reichweite zu erzeugen und mehr Kunden anzuziehen?

Vielleicht sind Sie sehr gut in der analogen Welt vertreten und möchten endlich Ihren digitalen Auftritt realisieren und damit auch in den Sozialen Medien als Experte wahrgenommen werden?

Ihre Profile befinden sich trotz Ihrer langjährigen beruflichen Erfahrungen im Schlummerzustand? Mehr als Name, Berufsstand und Eintrittsjahr erfährt man nicht über Sie?

In diesem Artikel erkläre ich, wie Sie Ihre digitale Visitenkarte über soziale Netzwerke und einen Blog erstellen können.

Welches soziale Netzwerk kommt für Sie in Frage?

Als ersten Schritt gilt es zu überlegen, welche Netzwerke oder Plattformen zu Ihnen und zu Ihrem Unternehmen passen. Je nach Zielgruppe oder Unternehmen können dies ganz unterschiedliche Plattformen sein.

Während zum Beispiel für Künstler, Fotografen und Reiseunternehmen Instagram oder Pinterest die Plattform der Wahl ist, wird ein Unternehmensberater oder Steuerberater eher XING oder LinkedIn wählen. Für Coaches zum Beispiel kann auch Facebook ein ideales Netzwerk für Kundenansprache, -gewinnung und –bindung darstellen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und Wege.

Unterschiedliche Kriterien je nach sozialem Netzwerk

Auch bei der Profilerstellung gilt es, je nach Netzwerk ganz unterschiedliche Kriterien zu beachten. Dazu gehören:

  1. Titelbild
  2. Profilfoto oder Logo
  3. Headertext bei LinkedIn oder die Visitenkarte bei XING
  4. Impressum und Verlinkung auf die eigene Webseite
  5. Berufserfahrung, Ausbildung und andere Informationen
  6. Hashtags und Schlagwörter
  7. Fanpage, Unternehmens-, Auftraggeber- und Fokusseiten

Titelbild und Profilfoto

Das Titelbild hat in jedem Netzwerk eine andere Größe. Das Titelbild kann zum Beispiel Motive Ihres Arbeitsplatzes oder das Unternehmensgebäude zeigen. Ich unterstütze Sie in der Wahl des Titelbildes, seiner Größe und nehme kleine Bearbeitungen vor, wie zum Beispiel einen Overlay in Form eines Schriftzugs.

Auch Ihr Logo und Ihr Profilfoto benötigen je nach Netzwerk bestimmte Größen und Abmessungen. Letzteres sollte möglichst aktuell sein.

Oft vernachlässigt: SEO und Keywords in sozialen Netzwerken

Der Headertext, die Visitenkarte und das Profil bzw. die Unternehmensseiten im Ganzen sollten die richtigen Keywords enthalten. Ein Profil, das den SEO-Kriterien entspricht, erhält nicht nur im eigenen Netzwerk, sondern auch bei Google ein höheres Ranking und wird dadurch besser gefunden. Hier unterstütze ich Sie mit meiner Erfahrung und den richtigen Tools.

Ganz wichtig: Impressum und Datenschutzerklärung

Das Impressum und die Datenschutzerklärung sollte man so verlinken, dass in zwei Schritten oder zwei Klicks darauf zugegriffen werden kann. Der Eintrag des Impressums wird bei jedem Netzwerk in anderer Form realisiert. Gerne unterstütze ich Sie bei der Erstellung eines Impressums und der Datenschutzerklärung für das jeweilige soziale Netzwerk und weise Sie darauf hin, in welcher Form Sie rechtliche Fallen umschiffen und vermeiden können. Eine Rechtsberatung darf ich nicht durchführen; diese ist Rechtsanwälten vorbehalten.

Optimale Profilangaben in den beruflichen sozialen Netzwerken

Auch bei der Darstellung der Berufserfahrung und der Ausbildung gilt es, bestimmte Regeln und Aspekte zu beachten, die je nach sozialem Netzwerk variieren können.

Sie vermarkten sich bei XING als Coach? Dann interessiert es niemanden, ob Sie mal eine Ausbildung zum Versicherungsmakler gemacht haben. Sie möchten bestimmte berufliche Stationen aufnehmen und fragen sich, wie das elegant und zielgruppenoptimiert umgesetzt werden kann? Ich optimiere Ihre Berufserfahrung und Ihre Qualifikationen passend zu Ihrem beruflichen Auftritt und Portfolio.

International auftreten: Profile in zwei Sprachen

Viele wünschen sich ein Profil in Deutsch und Englisch und vermischen beide Sprachen. Im Headertext Deutsch, bei den beruflichen Stationen Englisch und weiter unten, bei den Informationen zu den Qualifikationen wieder alles in Deutsch. Da stellt sich die Frage, wer angesprochen werden soll. Bei konsequenter Verwendung von Keywords auf dem eigenen Profil macht es keinen Sinn, deutsche und englische Begriffe zu mixen. Ganz im Gegenteil.

Wer international unterwegs ist, hat zum Beispiel bei LinkedIn die Möglichkeit, mehrere Sprachen zu verwenden, aber man sollte sich für eine Sprache pro Profil entscheiden und ein zweites Profil in der anderen Sprache anlegen. Ein Profil, das beide Sprachen mischt, ist nicht gut für Ihre Reichweite und Auffindbarkeit. Auch hier unterstütze ich Sie und übersetze Ihre deutschen Profilangaben ins Englische.

Bei Facebook gibt es die Möglichkeit, durch bestimmte Voreinstellungen Beiträge in unterschiedlichen Sprachen anzulegen. Je nach Sprache, die ein User für sein eigenes Profil verwendet, wird ihm der gleiche Beitrag in der jeweilig passenden Sprache angezeigt.

Was sind Hashtags?

Sind Hashtags für Sie so etwas wie ein Buch mit sieben Siegeln?

Aus manchen Netzwerken sind Hashtags nicht wegzudenken und wichtiger Bestandteil des Netzwerkens. Dazu gehören insbesondere Instagram und Twitter.

Hashtags werden mit einer Raute (#) vor dem Suchbegriff versehen. Sie suchen zum Beispiel alle Einträge bei Instagram zu einem bestimmten Thema im Bereich Kunst und geben den Begriff #mixedmedia ein, dann werden Ihnen Beiträge von unterschiedlichen Usern zu dem Thema gezeigt.

Auf Twitter ermöglichen Hashtags zusätzlich, bei Events eine Verbindung zu anderen Teilnehmern herzustellen und dadurch die eigene Bekanntheit zu steigern.

Wozu Unternehmens- und Fokusseiten in sozialen Netzwerken?

Nutzen Sie unbedingt auch die Portfolioseite bei XING, die Unternehmensseiten, Fokusseiten und Auftraggeberseiten, die Ihnen zum Teil kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Auch diese erhöhen Ihre Auffindbarkeit und Ihre Reichweite.

Bei Facebook kann man in Verbindung mit dem persönlichen Profil eine kostenlose Unternehmensseite bzw. Fanpage einrichten und je nach Unternehmensschwerpunkt unterschiedliche Einstellungen vornehmen.

Bei XING gibt es im eigenen Profil die Möglichkeit, ein Portfolio zu erstellen. Zusätzlich kann man Unternehmensseiten und Auftraggeberseiten erstellen sowie weitere kostenpflichtige Features buchen.

LinkedIn bietet kostenlose Unternehmensseiten und damit verbundene Fokusseiten an, wobei mehrere Fokusseiten erstellt werden können. Diese dienen dazu, eigene Angebote und Blogartikel zu veröffentlichen und zu bewerben.

Insbesondere XING und LinkedIn werden gerne als Suchmaschinen genutzt. Mit Ihrer Unternehmens- oder Fokusseite präsentieren Sie nicht nur Ihr Unternehmen oder Ihr Angebot in optimaler Weise, sondern erhöhen auch Ihr Ranking.

Homepage oder Blog als Basis für eine Social-Media-Strategie

Es ist möglich, Profile ohne eigene Homepage oder eigenen Unternehmensblog zu erstellen. Wenn Sie aber nicht nur über Ihre Profile gefunden werden, sondern auch über das Posten von Inhalten Bekanntheit, Expertenstatus und Reichweite erzielen wollen, dienen Ihr Blog oder Ihre Homepage als Basis für Ihren Content.

Von hier können Sie unterschiedliche Beiträge in alle Netzwerke posten. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Inhalte in Ihrem persönlichen Besitz befinden und nicht auf die Netzwerke übergehen. Ändert ein Netzwerk seine Struktur oder nimmt technische Änderungen vor, kann es passieren, dass Ihre sorgsam kuratierten und veröffentlichen Inhalte ins digitale Nirwana verschwinden.

Um dem vorzubeugen, empfehle ich, ein Blog oder eine Firmenhomepage als Basis für eine mögliche Social Media Kampagne zu legen.

Sobald Sie Ihre Profile und Ihr Blog erstellt und optimiert haben, ist eine gute Basis gelegt, um im nächsten Schritt Inhalte festzulegen und regelmäßig im Rahmen einer Social Media Strategie zu veröffentlichen. Wie eine solche Social Media Strategie erarbeitet wird und aussehen kann, können Sie hier nachlesen.

VonMaria Squarra

Ein BarCamp nur für Frauen

Thema Netzwerken beim BarCamp FrauenErfolgsForum 2018

Das BarCamp FrauenErfolgsForum 2018, organisiert vom BPW Düsseldorf am 3. Februar, war ein voller Erfolg. Den Auftakt bildete Unternehmensmitglied Alfred Fernholz mit seinem Vortrag „Frauen netzwerken anders als Männer.“ Network Marketing, Empfehlungsmarketing und die Frage nach dem Magical Pitch sind nur einige der Session-Themen, die an dem Tag spontan entstanden. Auch die Verpflegung von Dolcetti war perfekt. Es entstanden viele interessante berufliche und private Kontakte.

 

BPW Club Düsseldorf

Bildcredit: DiS Photography Dietmar im Spring

 

Die Veranstaltung FrauenErfolgsForum 2018, die am 3. Februar in den Räumen der Firma Integrata AG in Düsseldorf stattfand, hatte das Format eines BarCamps. Organisiert wurde das BarCamp durch den Club Business and Professional Women – Germany Club Düsseldorf e.V., eines der weltweit größten Netzwerke für berufstätige Frauen. In der Regel werden BarCamps von verschiedenen Firmen gesponsored, hier u. a. von der Sparda-Bank Düsseldorf. Den Scheck über 1.000 Euro präsentieren Frau Sabine Grosser (rechts im Bild), 1. Vorsitzende des BPW Düsseldorf und Frau Dr. Sabine Küsters (links im Bild), Projektleiterin.

Was ist ein BarCamp?

Bei einem BarCamp handelt es sich um ein Treffen zu einer Konferenz, deren Themen nicht vorgeplant, sondern von den Teilnehmern selbst am Tag der Konferenz einzeln vorgestellt werden. Die Besucher dieser Konferenz können durch Heben ihrer Hand eine Rückmeldung geben, ob dieses Thema für sie interessant ist. Anschließend werden den Vortragenden bzw. Moderatoren einzelne Räume zugewiesen, wo sich die interessierten Teilnehmer zu Themensessions einfinden.
Eine Session dauert ca. 45 Minuten. Außer einem Vortrag sind auch Diskussionen oder Übungen zu einem ganz bestimmten Thema möglich.

Das FrauenErfolgsForum 2018

Das BarCamp FrauenErfolgsForum 2018 hatte ein eher kleines Format. Während man auf BarCamps zu Themen wie Social Media Marketing oder StartUps durchaus bis zu 400 Teilnehmer verzeichnen kann, waren wir am vergangenen Samstag nicht mehr als 50 Teilnehmerinnen.

Eine weitere Besonderheit war, dass die Veranstaltung mit einem Vortrag von Herrn Alfred Fernholz, Personalberater bei Dr. Mittermaier, Blaessy & Cie und Unternehmensmitglied des BPW, zum Thema „Frauen netzwerken anders als Männer“ begann. Im Anschluss an den Vortrag entspann sich eine interessante und kritische Diskussion, die am Ende zeitlich eingegrenzt werden musste, um den Zeitplan nicht zu gefährden.

BarCamp FrauenErfolgsForum 2018

Bildcredit DiS Photography Dietmar im Spring

 

Außer Herrn Fernholz war noch der Fotograf Dietmar im Spring von DiS Photography  anwesend, der die Veranstaltung während des gesamten Tages sehr engagiert begleitete.

Themen der Sessions

Im Anschluss an die Diskussion wurden die Themen für die einzelnen Sessions gesammelt. Es gab mehr Themen als zur Verfügung stehende Räume, so dass sich zum Teil Vortragende mit gleichen oder ähnlichen Themen zusammenfanden.

Die Themen rankten sich ebenfalls um das Wie und das Warum des Netzwerkens: Wie nutze ich Netzwerke erfolgreich professionell? Welche Vorteile hat das Empfehlungsmarketing, und wie bringt mich Network Marketing beruflich weiter?

Des Weiteren gab es eine Session zum Thema Strategisches Marketing mit Podcasts, eine zum Thema Magical Pitch und eine zum Thema Sicherer Sprechauftritt.

Am Ende des Tages hat jede Gruppe, die sich zu einer Session zusammengefunden hat, die Inhalte der Session zusammengefasst und allen Teilnehmerinnen präsentiert.

Dies ist für BarCamps eher unüblich. Ich persönlich empfand es allerdings als sehr angenehm, weil ich auf diese Weise noch an Themen teilhaben konnte, deren Sessions ich nicht besuchen konnte. Durch die Komprimierung der Inhalte ist nicht nur ein Mehrwert, sondern sind auch wieder neue Kontakte im Anschluss entstanden.

Organisatorisches

Angenehm war auch, dass kleine Tische bereit standen, auf denen Flyer und Visitenkarten der Teilnehmer ausgelegt werden konnten.
Des Weiteren gab es noch ein Board bzw. eine Pinnwand, an die die Teilnehmerinnen ihre „Ich biete“- bzw. ihre „Ich suche“-Zettel mit ihren beruflichen Angeboten anbringen konnten.

Während der vielen kurzen Pausen, die wir alle eifrig zum Netzwerken und Vorstellen des eigenen Business nutzten, gab es Verpflegung durch die Cateringfirma Dolcetti, die uns mit Fingerfood, kleinen Häppchen und Minitörtchen verwöhnte und mit einer ansprechenden Präsentation auch dem Auge etwas bot.

Fazit des BarCamp FrauenErfolgsForum 2018

Das BarCamp FrauenErfolgsForum 2018, das viele interessante und engagierte Frauen verschiedenster Berufsrichtungen zusammenführte, bot viele positive Eindrücke und Kontakte.

Der Vortrag zu Beginn der Veranstaltung forderte jede Teilnehmerin auf, ihre eigene Position zum Thema Netzwerken noch einmal zu überdenken.
In den Sessions konnten viele Informationen und eine Menge Inspiration mitgenommen werden. Der kleine Format bot unkomplizierte Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Alles in allem war es ein spannender Tag, der in dieser Form leider erst in zwei Jahren wiederholt wird.

Ich freue mich auf weitere spannende Vorträge und Meetings bei der BPW Düsseldorf!

VonMaria Squarra

Was ist Virtuelle Assistenz?

Neues Berufsbild in der Digitalbranche –

Virtuelle Assistenten arbeiten als Online-Unternehmer ortsunabhängig von allen Teilen der Welt aus. Sie sind sowohl in Coworking Spaces und Workations als auch im Homeoffice anzutreffen. Ihre Kompetenzen beschränken sich nicht allein auf Backoffice-Aufgaben, sondern umfassen viele Bereiche. Virtuelle Assistenten arbeiten als Webdesigner, Grafikdesigner, Video-Editoren, Social Media-Berater, SEO-Berater, Online-Redakteure, Texter und Übersetzer.

(Bildcredit: CC0 Public Domain Pixabay, “Desktop creative” by Season, 10.07.2017)

Wenn Sie in Deutschland bei einem beruflichen Event, bei Netzwerktreffen oder einer privaten Party jemanden kennenlernen, dann ist eine typische Small-Talk-Frage:

„Und, was machen Sie beruflich?“

Wer sich in einem Angestelltenverhältnis befindet, kann diese Frage in der Regel schnell beantworten. Ich als virtuelle Assistentin habe es da schwerer, weil viele in Deutschland mit dem Begriff nichts anfangen können. So mancher denkt dabei an Szenarien aus Star Wars, ein anderer an Virtual Reality. Auf jeden Fall klingt der Begriff in den Ohren vieler sehr exotisch.

„Noch nie gehört, was ist denn eine Virtuelle Assistentin?“

Virtuelle Assistenten übernehmen für ihre Auftraggeber all jene Aufgaben, die sie vom Kerngeschäft abhalten oder ihren kreativen Projekten im Wege stehen. Dadurch erzielen ihre Kunden eine höhere Produktivität und eine verbesserte Work-Life-Balance.

„Ja, aber was genau machen Virtuelle Assistenten?“

Typische Aufgaben sind:

  • Pflege und Betreuung der Social Media-Kanäle
  • Konzeption einer Social Media-Strategie
  • Community Management
  • Erstellung und Pflege eines Corporate Blogs
  • Bildbearbeitung
  • Online-Redaktion

Des Weiteren bieten sie allgemeine Backoffice-Tätigkeiten an:

  • E-Mail-Support
  • Recherche
  • Reiseplanung
  • Korrespondenz
  • Korrektorat und Lektorat
  • Übersetzungen und
  • Transkription von Podcasts oder Interviews

„Dann arbeiten Sie also jeden Tag vom Homeoffice aus?“

Ja und Nein. Es gibt sehr viele Arbeitsorte, die für Virtuelle Assistenten in Frage kommen. Eine Grundvoraussetzung ist allerdings, dass schnelles Internet vorhanden ist. Das Homeoffice ist nur eine Möglichkeit. Der Austausch mit Kunden oder Kollegen findet per E-Mail, Skype, Riot, Trello oder Slack statt.

Coworking Spaces

Coworking Cafés sind eine angenehme Alternative zum Homeoffice. Viele mieten sich tage- oder wochenweise in Coworking Spaces in Deutschland oder anderen Ländern ein. Manche arbeiten vom Wohnmobil aus. Eine weitere Möglichkeit sind Internet-Cafés.

Workations

Dann gibt es noch die sogenannten Workations, ein Wort, das sich aus „Work“ und „Vacation“ zusammensetzt. Dort treffen sich außer Virtuellen Assistenten Digitale Nomaden aus verschiedenen Berufsrichtungen. Sie sind wie Virtuelle Assistenten Freelancer oder Unternehmer, die ihre Arbeit fast ausschließlich mit digitalen Technologien ausführen und einen ortsunabhängigen Lebensstil führen.

Eine Besonderheit sind Social Workations, die sich an sozialen Projekten vor Ort beteiligen. Beispiele hierfür sind Dahab in Ägypten, Medellín in Kolumbien, Taghazout in Marokko und verschiedene Orte in Südostasien wie Thailand und Indonesien.

„Was ist das Spannende für Sie, als Virtuelle Assistentin zu arbeiten?“

Langeweile ist ein Fremdwort für Virtuelle Assistenten. Abgesehen von den Herausforderungen, die eine Selbständigkeit mit sich bringt, bietet mir eine weit gefächerte Aufgabenpalette die Möglichkeit, immer wieder Neues zu lernen und mein Wissen zu erweitern.

Weitere Vorteile sind für mich, dass ich die Möglichkeit habe, meine Arbeitsumgebung individuell zu gestalten, den Arbeitsort frei zu wählen und die Arbeitszeit flexibel einzuteilen. Der Austausch innerhalb einer internationalen Community und die Konfrontation mit spannenden Themen gestalten den Arbeitsalltag interessant und abwechslungsreich.

„Was bedeutet das für Sie als Kunden?“

Während Sie Ihre nächsten Projekte planen, halte ich Ihnen den Rücken frei. Ich erledige für Sie die Dinge, die Ihnen nicht so liegen und Ihre kostbare Zeit stehlen. Gerne unterstütze ich Sie hierbei.